Bildung

"Netzgemüse"

(hpd) Wer - wie ich auch - pubertierende Kinder im Haushalt hat (bzw. hatte), kennt das: Man sieht von seinen Kindern nur noch den Scheitel, "weil die ständig über dem Smartphone hängen." Wichtiger als Essen, Reden und Schlafen (vom Lernen einmal ganz abgesehen) scheint das verdammte Smartphone zu sein, das in einer Tour möpt und trillert und unsere Sprößlinge von all dem abhält, das wir für Wichtig(er) halten.

Referat über Sterbehilfe vor Schülern

MÜNCHEN. (hpd/hls) Reinhold Felscher hat eine Erfahrung besonderer Art gemacht. Vor 16- bis 17jährigen Schülern der 10. Klasse eines Münchener Gymnasiums hielt er zwei Referate über Sterbehilfe. Ein Thema, von dem man meinen könnte, dass es für Jugendliche sehr weit entfernt sei.

Großstädte nicht mehr von Kirchen dominiert

DEUTSCHLAND. (hpd/fowid) In den Großstädten hat das moderne Leben Einzug gehalten. Durch Zuwanderungen aus fast allen Teilen der Welt sind kulturelle Einflüsse entstanden, die unter anderem Auswirkungen auf die Religionszugehörigkeit der Bevölkerung haben. Zudem sind Großstädte besser geeignet, nach eigenen Vorstellungen zu leben und sich eher von althergebrachten religiösen Bindungen zu lösen.

Wer über ihn schrieb, ist ihm nicht begegnet

(hpd) Der von Anette Großbongardt und Dietmar Pieper herausgegebene Sammelband enthält 24 journalistische Beiträge zum historischen Wissen um Jesus und seine Zeit. Mal mehr, mal weniger deutlich machen die Autoren dabei, dass es an eindeutigen historischen Beweisen für das Denken und Handeln des Religionsgründers mangelt.

„Lehrer darf nicht sagen, du musst beten“

OBERPULLENDORF. (hpd) In Österreich dürfen Kinder an öffentlichen Schulen nicht zum Beten gezwungen werden. Das hat die Schulaufsicht im ostösterreichischen Burgenland nach der Beschwerde eines Vaters klargestellt. Diese Rechtsauffassung scheint sich nicht in ganz Österreich durchgesetzt zu haben, wie die Meldestelle der Initiative „Religion ist Privatsache“ gegenüber dem hpd sagt.

Rezension eines persönlich Betroffenen

(hpd) Achteinhalb Jahre hat Jörg Schnückel auf einer Waldorfschule verbracht. Die Lektüre des Buches von Irene Wagner war insofern auch ein Blick zurück auf die eigene Biographie. Nachhaltig beeinflusst hat ihn diese Zeit offenbar nicht, denn das heutige Vorstandsmitglied des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) blickt zwar ohne Zorn zurück, aber doch aus gehöriger Distanz.

„Denn es steht geschrieben…“

(hpd) Kritische Gedanken zum Neuen Testament, nennt Rainer Schepper seine Betrachtungen bekannter Worte aus dem Teil der Bibel, der für Christen der wesentliche ist, nämlich die sogenannten Evangelien und die Apostelgeschichte. In zwei Hauptteilen greift er zentrale Verse aus den Evangelien und aus einigen Apostelbriefen heraus und untersucht sie auf ihre Tauglichkeit als ethische Grundsätze.

Lebenskundeunterricht: Konstantes Wachstum

BERLIN. (hpd/hvd-bb) Wie schon im Vorjahr nimmt knapp ein Drittel aller den Religions- oder Weltanschauungsunterricht besuchenden Schülerinnen und Schüler in Berlins öffentlichen und privaten Schulen am Humanistischen Lebenskundeunterricht teil. Dies geht aus den Zahlen zum Religions- und Weltanschauungsunterricht der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft hervor.

Kalender- und Gedenktage-Archiv wieder offen

BERLIN. (hpd) Ein reichliches Jahr lang haben wir die fast 600 Gedenktage für säkulare Humanisten textlich überarbeitet und korrigiert, Bilder und Beschriftungen ergänzt, Wesentliches hinzugefügt, Unwesentliches gelöscht und auf Plagiate überprüft... Nun sind sie wieder alle zugänglich.