Internationale Proteste nach einem ersten Schauprozeß in Ägypten haben nicht verhindern können, dass in einem zweiten Massenprozeß 683 Muslimbrüder zum Tode verurteilt wurden.
WARSCHAU. (hpd) Papst Johannes Paul II. und seine Heiligsprechung wurden heute durch das polnische Parlament mit Beschlüssen geehrt. Doch im Vorfeld ist Streit über diese Form der Würdigung der religiösen Autorität aufgekommen. Deswegen konnte der Beschluss im Sejm nicht per Akklamation verabschiedet werden.
Malte Daniljuk fasst in einem Telepolis-Artikel sehr gut zusammen, das, weshalb und in welchem Umfang viele deutsche Medien bei der Berichterstattung über die Vorgänge in der Ukraine versagen.
Der Literaturnobelpreisträger Vargas Llosa macht sich für die Rechte Homosexueller stark und verärgert damit die katholische Kirche in seinem Heimatland Peru.
Reichen die zwei Wochenstunden Religionsunterricht nicht, um die Volksschulkinder auf die Erstkommunion vorzubereiten? Kein Problem im tiefkatholischen Niederösterreich: auch im Rahmen des Musikunterrichts wird das notwendige Liedgut geübt.
AMSTERDAM. (hpd) In dieser Interview-Serie geht es jeden Mittwoch um den Einfluss der Europawahl auf Menschenrechte und selbstbestimmtes Leben und Sterben.
Rob Buitenweg ist Vorstandsvorsitzender des Nederlands Humanistisch Verbond und im Vorstand der European Humanist Federation (EHF).
Wegen eines Buddha-Tatoos wurde eine Britin aus Sri Lanka ausgewiesen. Ein Richter hat sie "der Nichtachtung des Buddhismus für schuldig befunden und die Ausweisung verfügt"...
WIEN. (hpd) Erstmals hat der ORF-Publikumsrat keinen Vertreter der katholischen Kirche in das oberste Kontrollgremium des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, den Stiftungsrat, entsandt. Für mehr Laizität wird das nicht sorgen: Der kirchliche Kontrollor kommt über die Hintertür in den Stiftungsrat.
ISTANBUL. (hpd) Am vergangenen Wochenende gingen türkische Atheisten an die Öffentlichkeit und gaben die Gründung eines Vereines bekannt. Aus einer kleinen Gruppe von Atheisten wurde so ein eingetragener Verein.
BERLIN. (hpd) Der UN-Menschenrechtsrat hat eine Resolution verabschiedet, die die schweren Menschenrechtsverletzungen in Nordkorea aufs Schärfste verurteilt. Zum ersten Mal überhaupt wurde die Situation in einem informellen Treffen des Weltsicherheitsrats diskutiert, der sich sonst mit dem Raketen- und Nuklearprogramm des Landes befasst. Es wird diskutiert, welche Schritte nun folgen sollen, um die Täter zur Verantwortung zu ziehen.
KIEW. (hpd) Am Donnerstag, dem 17. April 2014, haben sich Vertreter der Europäischen Union, den USA, der Ukraine und Russlands zu einem Krisengipfel in Genf getroffen. Das Resultat dieses Gespräches wurde in einem Abkommen festgelegt, das man online unter Geneva Statement on Ukraine (PDF) nachlesen kann. Das Dokument ist bislang nur in englischer Sprache abrufbar.