Katholiken und Islamisten gegen die Meinungsfreiheit

Paris - Die letzte Marotte der katholischen Extremrechte ist der Kampf gegen die Christianophobie. Gegen die antiklerikalen Angriffe und da die Hilfe des nebulösen "Gotteskonzeptes" auf sich warten lässt, war eine Demonstration nötig: Etwa 1000 extrem rechte Katholiken demonstrierten daher fromm in Paris am letzten Samstag. Sie defilierten mit modernisierten Forderungen: im Namen der Meinungsfreiheit für das Verbot der Blasphemie, im Namen der Laizität für den Respekt der Religion, im Namen der Ablehnung der Diskriminierung für das Verbot aller Angriffe auf die Religion. Der meist frappante Aspekt der Demonstration war zweifellos die Teilnahme von einigen Dutzend Muselmanen: Frauen in Hidjab und die Islamisten von Forsane Alizza. Ein bewundernswertes Zusammenwirken der Monotheismen gegen die Meinungsfreiheit.