BERLIN. (hpd) Auf der Veranstaltung des Bundesforums Familie zum Projekt „Kinder brauchen Werte“ sprach der HVD heute ein Grußwort. Darin wird die „Berliner Erklärung“ der Steuerungsgruppe des Bundesforums gewürdigt. Dieses Projekt wurde seitens des Berliner HVD durch die Abteilungen der Bereiche Kindertagesstätten und Jugend über zwei Jahre begleitet.
Das Grußwort war Ausweis und Anerkennung dieser Leistungen und hatte die Frage an den HVD hervorgerufen, ob der HVD nicht Erstunterzeichner, neben kirchlichen und fachlichen Einrichtungen sein möchte.
Der HVD hatte bei Einrichtung des Bundesforums Familie zunächst eine einseitige Orientierung auf traditionelle und christliche Werte befürchtet. Dass nunmehr eine Erklärung in breitem Konsens der unterschiedlichsten Institutionen und Träger zustande kam, ist umso erfreulicher.
Wichtige Aussagen der Erklärung sind, dass eine konstruktive und offene Diskussion über Werte nur möglich ist, wenn nicht die eigenen Werte per se für allgemeingültig gehalten werden und das besondere Augenmerk auf die eigenen Kompetenzen der Kinder im Hinblick auf die Werte gelegt wird. Diese zu stützen soll wesentliches Ziel der Erziehung sein.
Dem kann sich der HVD uneingeschränkt anschließen. Denn die Würde des Kindes steht für uns im Vordergrund. Für die Entwicklung von Kindern ist es entscheidend, dass diese in jedem Alter auch und gerade von Erwachsenen respektvolle Behandlung erhalten. Dazu gehört, dass ihre Bedürfnisse und Weltsichten wahrgenommen, wertgeschätzt und in eine konstruktive Auseinandersetzung aufgenommen werden.
Der HVD unterstützt sowohl die Einschätzungen, als auch besonders die Forderungen der „Berliner Erklärung“ und hat dadurch, dass er sich den Erstunterzeichnern angeschlossen hat, deutlich gemacht, wie wichtig die praktische Umsetzung durch die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft ist. Der HVD wird auch in Zukunft hierzu seinen Beitrag durch den Betrieb der Kindertagesstätten und den unterschiedlichsten Einrichtungen in der Kinder- und Jugendarbeit und nicht zuletzt durch den Lebenskundeunterricht an den Schulen in Berlin, Brandenburg und bald darüber hinaus leisten.
Judith Huber



