MARBURG. (hpd) "Was ist wirklich wichtig?" Mit dieser Frage eröffnete Oberbürgermeister Egon Vaupel am Montag (19. April) die Verleihung des Marburger Leuchtfeuers für Soziale Bürgerrechte an Prof. Dr. Dr. Horst-Eberhard Richter.
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ROM. (hpd) Seit einiger Zeit wird im Zusammenhang mit den Missbrauchsfällen in der Katholischen Kirche kontrovers über das „päpstliche Geheimnis“ diskutiert. Insbesondere in der Behinderung und Vereitelung der Strafverfolgung entsteht der Gegensatz zwischen staatlichem und kirchlichem Recht.
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BERLIN. (hpd) Vor dem Brandenburger Tor versammelten sich heute Mittag rund 300 ehemalige Heimkinder und deren Verwandte, um ihrer Situation mit einem „Jetzt reden wir!“ vehement Nachdruck zu verleihen. Der Tag war bewusst gewählt, da der „Runde Tisch Heimerziehung“ der Bundesregierung, dem die Veranstalter der Demonstration Verharmlosung vorwerfen, just tagte.
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(hpd) Der „Spiegel“-Autor Michael Sontheimer legt mit seinem Buch „’Natürlich kann geschossen werden’. Eine kurze Geschichte der RAF“ entsprechend des Untertitels eine knappe Darstellung zur Entwicklung der linksterroristischen Organisation vor. Es handelt sich um eine überaus informative Arbeit zum Thema, die allerdings aus analytischer Sicht unter ihren Möglichkeiten blieb.
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HAGEN. (ibka/hpd) Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) kritisiert die Haltung deutscher Politiker zum Themenkomplex Kirche und Homosexualität. In der TV-Sendung „Anne Will“ am Sonntag hatte der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck Homosexualität als Sünde bezeichnet, die der Natur von Mann und Frau widerspreche.
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(hpd) Der Kulturanthropologe Werner Schiffauer legt mit „Nach dem Islamismus. Eine Ethnographie der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs“ eine Studie zur Wandlung der islamischen Organisation hin zu einer „postislamistischen Position“ vor. Bei allem Interesse für den postulierten grundsätzlichen Wandel lässt es der Autor doch häufig an einer kritischen Distanz gegenüber seinem Untersuchungsobjekt fehlen.
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BERLIN. (hpd) „Ich will wissen, warum ich nicht eingeschult worden bin, warum ich während dieser Zeit im Krankenhaus war und warum ich danach wieder laufen lernen musste ...“ deutliche Worte von Margarete Böttcher. Ein ehemaliges Heimkind. Jetzt spricht sie und geht auf die Demonstration.
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ASCHAFFENBURG (hpd) Soeben erschienen ist MIZ 1/10. Der Schwerpunkt befasst sich mit der Frage, inwieweit religiöse Einstellungen unser Verhältnis zu Tieren prägen. Dabei zeigt sich, dass das Bild eines außerhalb der übrigen Natur stehenden Menschen bis heute wirkmächtig ist.
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BERLIN. (hpd) Vom 9. bis 11. April 2010 veranstaltete Attac Deutschland (franz. Abk. für „Vereinigung für eine Besteuerung von Finanztransaktionen zum Nutzen der Bürger“) in Zusammenarbeit mit der Berliner Volksbühne ein öffentliches Tribunal, das die Ursachen des Finanzcrashs, die Beugung der Demokratie durch fragwürdige Rettungsmaßnahmen und die fahrlässige Vorbereitung neuer Krisen öffentlichkeitswirksam beleuchten sollte.
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(hpd) Peter Schäfer, der als Professor für Judaistik an der Universität Princeton lehrt, will in seiner Studie „Judenhass und Judenfurcht“ die historische Wurzel für den Antisemitismus im antiken Ägypten der Zeit um das dritte Jahrhundert vor der Zeitrechnung ausmachen.
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GREIFSWALD (wissenrockt/hpd) Kirchenfern, gottlos und Kernland der rechtsradikalen Szene Deutschlands. Das sind gängige Bilder vom nordöstlichsten deutschen Bundesland, Mecklenburg-Vorpommern. Hier gibt es, wie überall in den neuen Bundesländern außerhalb der Metropole Berlin, kaum Humanistische Verbände, deren Größe politisch und gesellschaftlich eine Rolle spielt.
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(iheu/hpd) Der Iran hat die Aufnahme in den UN-Menschenrechtsrat beantragt. Die International Humanist and Ethical Union (IHEU) ruft mit einer Petition dazu auf, die Aufnahme des Iran wegen dessen eklatanten Verstößen gegen die Menschenrechte zu verhindern.
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(hpd) Iman Attia, Professorin für Diversity Studies an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin, deutet in ihrem Buch „Die ‚westliche Kultur’ und ihr Anderes...“ die ideologischen Zerrbilder vom „Islam“ und den „Muslimen“ als Ausdruck einer westlichen Hegemonialideologie.
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KÖLN (hpd) Auf Einladung des Landesverbands NRW des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) fand am Karfreitag in Köln zum dritten Mal eine „Religionsfreie Zone“ statt. Während sich im Filmhaus Ungläubige über das Feiertagsgesetz informierten, waren zwei Theater mit dessen praktischen Folgen konfrontiert: Spielverbot am Karfreitag.
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(hpd) Der Soziologe Jean Ziegler hebt in seinem Buch „Der Hass auf den Westen“ die Gründe für den damit angesprochenen Unmut in den ärmeren Ländern hervor: arrogantes Gehabe, unverkennbare Doppelmoral und wirtschaftliche Abhängigkeit. So notwendig die dabei betonte Selbstkritik ist, so lässt sich das Elend der Entwicklungsländer doch nicht nur durch das Wirken des Westens allein erklären.
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