In einem Hirtenbrief wies Bischof Vitus Huonder seine Schäfchen und Mithirten darauf hin, dass geschiedene Menschen, welche wieder verheiratet wurden, von den Sakramenten auszuschliessen seien.
LEIPZIG. (hpd) “Ein Katholikentag kann nicht in eine Stadt gehen, die ihn nicht unterstützt.” Dies hat Dr. Stefan Vesper, der Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), beim “Leserforum zum Katholikentag” in Leipzig klargestellt. Gerichtet war diese Aussage vor allem an alle, die das Bürgerbegehren gegen den städtischen Förderbeschluss über 1 Mio. Euro unterstützen.
WEIMAR. (hpd) Die Thüringer sind ein gar frommes und gottesfürchtiges Volk und daher können sie es gar nicht erwarten, dass der vom Bergoglio-Papst neu eingesetzte katholische Bischof von Erfurt sein Amt antritt.
KONSTANZ. (hpd) Das hatten sich die Honoratioren der Stadt ganz anders vorgestellt. Zum Festakt der Konzilsfeierlichkeiten am 5. November war Bundestagspräsident Norbert Lammert geladen. Der hielt eine Rede, die sich kritisch mit dem Konstanzer Konzil (1414–1418) befasste. Die örtliche Tageszeitung Südkurier transportierte Lammerts erstaunliche Botschaft und das wiederum lasen die Konzilsbesoffenen gar nicht gern.
In einem Interview mit der polnischen Zeitschrift "Nasz Dziennik" hat der deutsche Kardinal Gerhard Ludwig Müller betont, dass die Kirche Homosexuelle niemals als gleichwertig anerkennen werde.
MOOSSEEDORF/CH. (hpd) Papst Franziskus sprach sich vergangene Woche erstmals offen gegen die Todesstrafe aus und ließ damit nicht nur Sympathisanten überrascht aufhorchen. Ein Sinnbild der abgebrannten Sittlichkeit von Katholiken und Kirche, wenn es verblüfft, dass sich das Glaubens-Oberhaupt für die Einhaltung eines der zehn Gebote starkmacht.
Die "Kongregation für die Glaubenslehre" ermittelt gegen drei chilenische Priester, die sich für die Priesterehe, für die gleichgeschlechtliche Beziehung und für Abtreibungen aussprachen.
TRIER. (hpd) Es mag ein großer Schritt für Stephan Ackermann gewesen sein. Für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist es ein kleiner. Der Trierer Bischof hat nun dafür plädiert, das kirchliche Arbeitsrecht für Wiederverheiratete und Homosexuelle noch in diesem Jahr zu lockern. Das grundsätzliche Problem bliebe jedoch bestehen: Es darf weiterhin religiös diskriminiert werden.