HANNOVER. (hpd) “Aus der Kirche austreten – wie mache ich das und wo? Weshalb kostet das in Niedersachsen 25 Euro? Warum holen die Kommunen sich die Kosten für diesen Verwaltungsakt nicht von den Kirchen zurück ? Wieso soll die Bürgerin/der Bürger dafür zahlen? Wenn ich aus einem anderen Verein austrete, geht das doch auch kostenlos für mich…”
FRANKFURT/M. (hpd) “Es waren immer wenige, die die Welt verändert haben.” Mit diesem lächelnd vorgetragenen Bonmot eröffnete die Berliner Rechtsanwältin und Autorin Seyran Ates vor den rund 30 Gästen die Herbstvortragsreihe der “Säkulare Humanisten – Freunde der gbs” (in Zusammenarbeit mit DiKom e.V.) in Frankfurt am Main.
BERLIN. (hpd) Erneut fand der christlich-fundamentalistische “Marsch für das Leben” in Berlin statt. Mit prominenter Unterstützung wurde nicht nur gegen den Schwangerschaftsabbruch demonstriert. In der Kritik standen auch die Sterbehilfe und die Präimplantationsdiagnostik (PID).
KOBLENZ. (hpd) Am vergangenen Montag war beim sogenannten “Friedensfest” in Koblenz der bekannte Verschwörungstheoretiker und Rechtspopulist Jürgen Elsässer als Redner zu Gast. Gegen seine wirren Thesen wurde lautstark protestiert.
DORTMUND. (hpd) Lange geplant und angemeldet war der Stand von Religionsfrei im Revier (RiR) auf dem Cristopher-Street-Day 2014 (CSD) in Dortmund. Mit Näherrücken des Termins zeigte sich, dass sich dieser Tag letztlich zu einem politisch spannungsgeladenen Multievent bei wechselhaftem Wetter entwickelte.
Zurück in sein Heimatland kann der frühere Unternehmer und Berater im IT-Bereich vorläufig nicht. "Als Atheist fürchte mich vor den Extremisten", erklärt Nadir.
TRIER. (hpd) Die Evolutionären Humanisten Trier bestärken das Vorhaben des Trierer Stadtrates, die Hindenburgstraße in Trier umzubenennen und sprechen sich in einem offenen Brief für eine Namensänderung in “Fritz-Bauer-Straße” aus. Der hpd befragte den Ersten Vorsitzenden, Florian Chefai, über diese Kampagne.
KONSTANZ. (hpd) Bislang galt in den städtischen Badeanstalten von Konstanz ein “Burkini-Verbot”. Nun haben Gemeinderat und Bädergesellschaft Konstanz entschieden, dieses Verbot aufzuheben. Das wird von der Humanistischen Initiative Bodensee (HABO) scharf kritisiert.
LEIPZIG. (hpd) Im Jahr 2016 soll der Katholikentag in Leipzig stattfinden. So hat es das Zentralkomitee der deutschen Katholiken beschlossen. Und für dieses konfessionelle Sommerfest sammeln christliche Funktionäre und Politiker seither Geldmittel ein. Aber nicht etwa bei den Bistümern der römisch-katholischen Kirche in Deutschland, die als die reichste Kirche der Welt gilt.
HAMBURG. (hpd) Im Säkularen Forum Hamburg haben sich erst kürzlich sieben humanistische und freigeistige Organisationen zusammengeschlossen. Jetzt hatte das SF-HH seinen ersten größeren Einsatz “vor Ort”. Auf dem Hamburger Stadtfest “Altonale” brachten die Mitglieder der “Vereinigung der Konfessionsfreien” ihre Frohe Botschaft unters Volk.
TRIER. (hpd) Der Volksfreund ist eine Tageszeitung aus und für Trier und Umgebung. Eine Zeitung, die häufig als “reaktionär” und “klerikal” bezeichnet wird. Ganz aktuell hat sie wieder einmal gezeigt, weshalb das so ist.
KONSTANZ. (hpd) Das Konstanzer Konziljubiläum, das von 2014 bis 2018 an die Zusammenkunft der klerikalen Welt am Bodensee vor 600 Jahren erinnert, wird um wesentliche Programmpunkte reicher. In Gesprächen zwischen der Geschäftsführung der “Konzilstadt Konstanz” und der “Humanistischen Alternative Bodensee” (HABO) wurden erfolgreiche Übereinkünfte über das Einbeziehen von Ideen säkularer Vertreter am Jubiläum getroffen.
Das Ziel der "Reli Adieu!" - Kampagne ist die Aufklärung über die allgegenwärtige Missachtung der Religionsfreiheit an Schulen. Die Kampagne zeigt Möglichkeiten auf, wie sich der Einzelne gegen derartige Missachtung der persönlichen Freiheit zur Wehr setzten kann.
MÜNCHEN. (hpd) Einem Prozessbeobachter im Landgericht München fällt auf, dass der einzige Schmuck im Verhandlungsraum ein Holzkreuz ist, das hinter dem Richtertisch hängt. In einem Brief fragt er daraufhin den bayerischen Ministerpräsidenten, in wessen Namen dort Recht gesprochen wird.