BERLIN. (hpd) Die Bundesländer und das Statistische Bundesamt haben sich wieder als gefolgsame Handlanger der Kirchen erwiesen und trotz aller Kritik die Fragen nach den Religionszugehörigkeit im Zensus berücksichtigt – mit den vorhergesagten und zudem grob irreführenden Ergebnissen. Die Kirchen schweigen (bisher) dazu.
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FRANKFURT/MAIN. (hpd) Anlässlich des 180. Todestages von Ritter Anselm von Feuerbach, eines richtungsweisenden Rechtsgelehrten des 19. Jahrhunderts, versammelten sich auf dem Frankfurter Hauptfriedhof Säkulare, um seiner zu gedenken. Ein wesentlicher Leitsatz von ihm war: „Keine Strafe ohne Gesetz“ (Nullum crimen, nulla poena sine lege).
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BERLIN. (hpd) In Berlin spricht man nicht nur über Flughäfen, Touristen und Clubkultur, man trifft sich auch zu den "Berliner Depressionsgesprächen". Diese finden alle paar Monate in verschiedenen Räumen der Charité statt und werden von einem Zusammenschluss aus Charité, dem Berliner Wissenschaftsnetz Depression und der Berlin School of Mind and Brain veranstaltet.
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(hpd) Hubertus Mynarek legt eine Streitschrift vor, worin anhand von Zitaten die bedenklichen Positionen dieses wohl über die Jahrhunderte wirkmächtigsten Deutschen veranschaulicht werden. In deren Dokumentation besteht die Stärke des ansonsten eher polemisch gehaltenen Bandes mit einer insgesamt aber anerkennenswerten aufklärerischen Bedeutung.
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MÜNSTER. (hpd) Eine Ausstellung im Botanischen Garten, sowie Vorträge und Aktionstage, sollen zwei deutsche Evolutionsforscher des 19. Jahrhunderts im Juni/Juli 2013 in eine angemessene und zeitgerechte Wahrnehmung rücken: Fritz und Hermann Müller.
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(hpd) Joseph Ratzinger, alias Benedikt XVI., wird von seinen Gefolgsleuten gerne als „brillanter Denker“ gefeiert. Thomas Rießinger, Professor der Mathematik, kommt für ihn und seine protestantischen (ebenfalls ehemaligen) BischofskollegInnen zu einem anderen Ergebnis: Ihre Theologie ist eine gemeinsame, eine ökumenische Bankrotterklärung.
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(hpd) Ein Komponist, Altmeister seiner Kunst, legt ein religionskritisches Buch vor. Er begründet nicht nur, warum das Christentum ausgedient hat, warum es eine menschliche Erfindung und ein geistiges Fossil geworden ist. Dabei weiß er zwischen Religion und Religiosität zu unterscheiden und entwirft ein Szenario, den Glauben vor der Religion zu schützen und als Vision zu entwickeln.
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DÜSSELDORF. (hpd/DA) Der Wissenschafts-Philosoph Prof. Dr. Gerhard Schurz hielt einen Gastvortrag im soziokulturellen Zentrum „zakk“. Über hundert Gäste nutzten die Gelegenheit, den Uniprofessor zum Thema: „Religion und Aufklärung aus evolutionärer Perspektive“ zu hören und mit ihm zu diskutieren.
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(hpd) Der anarchistische Theoretiker Peter Kropotkin arbeitete bis Anfang der 1920er Jahre an dem Buch „Ethik. Ursprung und Entwicklung der Sitten“, worin die Entstehung einschlägiger Auffassungen zum Sozialverhalten aus der Evolution abgeleitet wird. Der Klassiker kann als früher Beitrag zum Selbstverständnis eines naturalistischen Humanismus gelesen werden, was nicht Kritik an einzelnen Aspekten des Werkes ausschließt.
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BERLIN. (hpd) Eine Geschichte „voller Gefühle und Drama“ verspricht DISNEYnature im neuesten Film „Schimpansen“, mehr noch: die Geschichte einer „intakten Gesellschaft“. In ihr wächst der kleine Oscar heran, ein Schimpansenkind im Taï-Nationalpark in Elfenbeinküste.
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(hpd) Der Publizist Alfred Binder liefert mit dem Buch „Religion. Eine kurze Kritik“ eine kritische Einführung zur Religion. Dabei setzt er sich argumentativ mit den entsprechenden Begründungen auseinander, verweist aber auch treffend auf die unterschiedlichen Funktionen des Glaubens.
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WIEN. (hpd) Wenn Satire und Religion aufeinander treffen, gibt es oft genug Krach. Denn das Bodenpersonal Gottes sieht es gewöhnlich nicht gerne, wenn ihre Vorstellungen durch den Kakao gezogen werden. Theodor Much ist da aus einem anderen Holz.
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(hpd) In der säkularen Szene ist seit einiger Zeit ein stark durch die Evolutionsbiologie geprägtes Menschenbild en vogue, und mitunter wird dabei die Grenze zum Biologismus überschritten. Das verdient einen kritischen Blick, denn eine solche Anthropologie ist stark verkürzt und wird dem Menschen nicht gerecht.
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OBERKIRCH. (hpd) Er kämpfte für Gerechtigkeit ohne jede Spur von Selbstgerechtigkeit, gab wichtige Impulse, ohne sich selbst wichtig zu nehmen: Am Abend des 5. Mai starb der ehemalige Dekan der Theologischen Fakultät Tübingen und spätere Religionskritiker Johannes Neumann nach langer schwerer Krankheit im Kreis seiner Familie.
Michael Schmidt-Salomon erinnert an einen großen Aufklärer und Humanisten.
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BERLIN. (hpd) Anlässlich des „Welttierschutztages“ veranstaltete das Bündnis Tierschutzpolitik einen Abend für seine Forderung nach einer Forschung ohne Tierversuche. Eine Neurobiologin wagte sich in die Höhle des Löwen, formuliert eine detaillierte Selbstbesinnung und fordert eine begriffliche Neuordnung. Es ist mehr Nachdenklichkeit angesagt. Auf beiden Seiten.
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