ZÜRICH. (hpd) Anlässlich des Denkfestes in Zürich wurde eine Resolution verabschiedet, mit der evidenzbasierte, also wissenschaftliche Medizin, gestärkt werden soll.
KÖLN. (hpd/bvkj) Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte ist empört über den Vorstoß der Berliner Rechtswissenschaftlerin Tatjana Hörnle, die die Legalisierung der Klitorisvorhautbeschneidung und anderer Formen der Genitalverstümmelung rechtfertigt. Hörnle wird ihre These auf dem 70. Deutschen Juristentag (16. bis 19. September 2014 in Hannover) vertreten.
BERLIN. (hpd) “Ebola”, das steht synonym für “schreckliche, tödliche Erkrankung”. Man denkt an Steven King und achtziger Jahre Horrorfilme, in denen die Menschen blutspuckend auf der Strasse zusammenbrechen, um schnellstmöglich zu verenden. “Ebola” stand immer für etwas, womit wir in Europa real nicht wirklich zu tun haben, etwas, das weit weg ist, irgendwo im Busch in Afrika.
(hpd) Der Rechts- und Sozialphilosoph Norbert Hoerster legt mit “Wie lässt sich Moral begründen?” die gekürzte und überarbeitete Fassung seines Buches “Ethik und Interesse” vor, worin er für die Begründung von Moralnormen auf der Basis der subjektiven Interesse der Menschen plädiert.
BERLIN. (hpd/bsb) Alle wissenschaftlichen Erkenntnisse und internationalen Erfahrungen sprechen dafür, die "Pille danach" mit dem Wirkstoff Levonorgestrel auch in Deutschland umgehend von der Rezeptpflicht zu befreien.
Während Gesundheitsminister Gröhe weiterhin ein Verbot der organisierten Suizid-Beihilfe fordert, verteidigt der CDU-Politiker Wolfgang Bosbach den ehemaligen EKD-Vorsitzenden Nikolaus Schneider.
LANGWEDEL. (hpd). In den letzten Tagen ging wieder einmal die Meldung durch die Medien, dass eine Beschneidung vor AIDS schützt. Das jedoch ist lebensgefährlicher Unsinn, wie Stefan Schritt nachweist. Er widerlegt die schlechte Recherche einer Autorin, die über den "Nutzen" der Beschneidung in Uganda schrieb.
KÖLN/BERLIN. (hpd) Anfang Mai 2014 veranstalteten “MOGiS e.V. – Eine Stimme für Betroffene” sowie “pro familia NRW” ein Wissenschaftliches Symposium mit dem Titel “Genitale Autonomie: Körperliche Unversehrtheit, Religionsfreiheit und sexuelle Selbstbestimmung – von der Theorie zur Praxis”. Jetzt sind die Videos der Konferenz erschienen.
BERLIN. (hpd) Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) Nikolaus Schneider hat durch seine spektakulären Äußerungen in einem Stern- und einem ZEIT-Interview der Sterbehilfe-Debatte neue Impulse verliehen. Schneider sagte darin, dass er bereit sei, seine Frau Anne zur Sterbehilfe in die Schweiz zu begleiten, wenn sie dies wünsche.