Impfgegner
Argumente überzeugen nicht
Eine aktuelle Studie zeigt: Wenn Impfegnern mit logischen Argumenten begegnet wird, verweigern sie sich Impfungen erst recht.
Brendan Nyhan vom Dartmouth College und Jason Reifler von der Universität Exeter publizierten eine Studie im Fachjournal Vaccine, nach der es zwar möglich sei, Impfgegner zu überzeugen, dass manche ihrer Ansichten falsch sind. Erstaunlich ist jedoch, dass das dazu führen kann, dass sie Immunisierungen erst recht verweigern.
Nyhan und Reifler interpretieren diese Befunde dahingehend, dass Menschen ihre Einstellungen gegen alle Logik verteidigen: Wenn ein Argument wegfällt, dann begründen wir unsere Haltung eben mit einem anderen Punkt.
"Psychologen weisen seit langem auf einen Umstand hin, der wenig schmeichelhaft für das Selbstbild des Menschen als rationales Wesen ist. Haltungen entstehen eher unbewusst, erst dann begibt man sich auf die Suche nach Argumenten, mit denen sich diese Meinungen scheinbar absichern lassen. Und das gilt für jeden, nicht nur in Impffragen."
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"Psychologen weisen seit
"Psychologen weisen seit langem auf einen Umstand hin, der wenig schmeichelhaft für das Selbstbild des Menschen als rationales Wesen ist.
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Eine langgehegte Ansicht aufzugeben, bereitet Unbehagen."
Das ist gut nachvollziehbar. Für mich.
"Impfen hilft". Das ist
"Impfen hilft". Das ist offiziell Fakt! Als Vater stellt sich mir die Frage, welche Impfung für mein Kind sinnvoll ist. Ich befürworte die evidenzbasierte Medizin. Als kritischer Kopf las ich nach und fand die kontroverse Diskussion um das Thema interessant. Da es nur die zwei Lager gab, schrieb ich an unsere obersten Impfbehörden und fragte nach deren Wissensstand zum Thema Nachweis für die Wirksamkeit des Impfens. Gleichzeitig bat ich um den Verweis auf eine Studie, die Geimpfte und Ungeimpfte miteinander verglich. Weder vom Robert Koch- noch vom Paul Ehrlich-Institut bekam ich eine halbwegs zufriedenstellende Antwort. Lediglich einen Verweis auf die Stellungnahmen auf der Internetseite. Dort fand man zum Kritikpunkt fehlender wissenschaftlicher Nachweis nur einen doppelten Konjunktiv. Keine Aussage, die Impfen als das bestätigen würde, als das es immer beworben wird: die größte medizinische Errungenschaft. Warum dieses Schweigen? Wäre die Lage so eindeutig wie behauptet, hätten sie schreiben können,dass die Wirksamkeit in zahllosen randomisierten Doppelblind- und Kohortenstudien einwandfrei bewiesen wurde. Nichts dergleichen. Nicht glaubwürdig! Wer eine Studie nennen kann, die nicht nur Korrelationen sondern Kausalitäten beweist, tut dies bitte!
"Es gibt Atome." Das ist
"Es gibt Atome." Das ist offiziell Fakt. Ich befürworte die evidenzbasierte Wissenschaft. Als kritischer Kopf las ich nach und fand die kontroverse Diskussion um das Thema interessant. Da es nur die zwei Lager gab, schrieb ich an unsere obersten Forschungseinrichtungen und fragte nach deren Wissensstand zum Thema Nachweis von Atomen. Gleichzeitig bat ich um den Verweis auf eine Studie, die Szenarios ohne und mit Atome miteinander verglich. Weder vom CERN noch vom KIT bekam ich eine halbwegs zufriedenstellende Antwort. Lediglich einen Verweis auf die Brownsche Molekularbewegung. Keine Aussage, die Atome als das bestätigen würde, als das sie immer beworben wird: die größte Errungenschaft der Physik. Warum dieses Schweigen? Wäre die Lage so eindeutig wie behauptet, hätten sie schreiben können,dass die Existenz in zahllosen Beschleunigerexperimenten einwandfrei bewiesen wurde. Nichts dergleichen. Nicht glaubwürdig! Wer eine Studie nennen kann, die nicht nur Korrelationen sondern Kausalitäten beweist, tut dies bitte!
Hinweis an "Hannes" (ohne Bürgermeister?): Die Wissenschaft beweist nichts. Erst recht keine Kausalitäten. Was die Wissenschaft kann, ist Korrelationen zu belegen und dazu einen Mechanismus für die Kausalität vorzulegen.
Was sowohl bei Atomen als auch bei Impfungen vor vielen Jahrzehnten erfüllt wurde.
Aber wie der Artikel schon festgestellt hat: Argumente überzeugen Sie ja sowieso nicht.