WIEN. (hpd) Der Wiener Gemeinderat wird den Dr.-Karl-Lueger-Ring im Stadtzentrum umbenennen. Eine lokalpolitische Entscheidung um ein wenige hundert Meter langes Straßenstück mit einer Bedeutung, die weit über Wien hinausgeht.
Ein Kommentar von Christoph Baumgarten
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(hpd) Rüdiger Nehberg, in den 70er-Jahren als würmerfressender Bäcker aus Hamburg bekannt geworden, ist längst nicht mehr nur Deutschlands Survival-Papst, sondern seit über 30 Jahren Menschenrechtsaktivist. Im Interview erzählt Nehberg von seinem Rezept für ein erfülltes Leben und von seiner Arbeit mit dem Islam gegen Genitalverstümmelung. Er zeigt auch, dass – mit dem entsprechenden Respekt und auf Augenhöhe – der Islam durchaus dialogfähig ist.
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(hpd) Der Politikwissenschaftler Werner Ruf beschreibt in „Der Islam – Schrecken des Abendlands. Wie sich der Westen sein Feindbild konstruiert“ das Aufkommen neuer Aversionen und Vorurteile gegen den Islam und die Muslime. Dabei kritisiert er durchaus zutreffend einige bedenkliche Entwicklungen, ignoriert aber die realen Gefahren und Probleme.
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KARLSRUHE. (hpd) Die Begegnungen zwischen der katholischen Kirche und dem Bundesverfassungsgericht im vergangenen Jahr haben viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Doch die Aussichten von anderen Organisationen, ebenfalls die Zusage für solch ein Treffen mit den Richterinnen und Richtern des höchsten deutschen Gerichts zu erhalten, sind eher gering.
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OBERWESEL. (hpd/gbs) Eine salafistische Werbekampagne, in deren Rahmen angeblich bis zu 25 Millionen Ausgaben des Korans in Deutschland verteilt werden sollen, hat in der Politik heftige Kritik ausgelöst. gbs-Sprecher Michael Schmidt-Salomon warnte allerdings vor hysterischen Überreaktionen, die die Kampagne der Salafisten bloß aufwerten würden.
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WIEN. (hpd) „Die Initiative Religion ist Privatsache“ hat nach einer juristischen Prüfung nun mit der Unterschriftensammlung für eine Beschwerde gegen die „Schweigeminute“ auf ORF2 und mehreren Regionalsendern begonnen. Auch die Gottesdienstübertragungen sollen überprüft werden.
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hpd) Der Jurist und Publizist Horst Meier veröffentlicht bereits zuvor an anderer Stelle erschienene Essays, welche sich vor allem dem strafrechtlichen Umgang mit Rechtsextremisten widmen. Der Autor plädiert dabei als Anhänger eines bestimmten Grundrechtsverständnisses und nicht aus politischer Sympathie für mehr Zurückhaltung bei Repressionen und Verboten.
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WIEN. (hpd) Die katholische Kirche tut wenig bis gar nichts, um die jahrzehntelange Gewalt an Kindern in ihren Einrichtungen aufzuklären. Zu diesem Befund kommt die österreichische Plattform Betroffene Kirchlicher Gewalt bei einer Pressekonferenz in Wien. Auch der Staat tue wenig.
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(hpd) Der Historiker Wolfgang Wippermann schildert die historische und aktuelle Verbreitung des Antikommunismus in Deutschland, Europa, den USA und der „Dritten Welt“. Bei aller angemessenen Aufmerksamkeit für die historischen Details unterscheidet der Autor aber nicht genug zwischen ideologischem und rationalem Antikommunismus und geht auch sehr salopp mit Bewertungen um.
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TRIER. (hpd) „Papst trifft Hitler“ stolzierten durch Trier, an den Stationen des Reichskonkordats und an den Pilgern zum „heiligen Rock“ vorbei, bis hin zur heiligen Unterhose von Karl Marx. Die Polizei nahm die Künstler zwischendurch mit auf die „Polizeiwache Heilig-Rock“ und am Abend wurde eine Ausstellung eröffnet.
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WASHINGTON. (hpd) So viel US-Bürger wie nie zuvor sind der Meinung, dass die Politiker in den Vereinigten Staaten zu viel über Religion reden. Das hat eine aktuelle Umfrage ergeben. Fast vier von zehn Befragten sind der Meinung, dass ihre Politiker zu oft Politik und Religion vermischen. Und mehr als jeder Zweite meint, die Kirchen sollten sich aus der Politik heraushalten.
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BERLIN. (hpd) Der evangelische Berliner Bischof Markus Dröge hat gefordert, die Diskussion um die Staatsleistungen zu versachlichen und die sozialen und kulturellen Finanzleistungen der Kirche anzuerkennen. Anscheinend weiß er aber nicht, wovon er spricht und auf was er sich bezieht.
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(hpd) Der Politikwissenschaftler Gideon Botsch beschreibt die historische Entwicklung der organisierten Formen des politischen Lagers der extremen Rechten. Er trägt dabei auf engem Raum überaus kenntnisreich und gut strukturiert die wichtigsten Informationen zusammen.
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BONN/OBERWESEL. (hpd/gbs) Die katholische Kirche will auf die Einrede der Verjährung bei sexuellen Gewalttaten an Kindern und Jugendlichen nicht verzichten. Dies lässt sich aus einem Brief der Deutschen Bischofskonferenz schließen, der der Giordano-Bruno-Stiftung vorliegt.
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KÖLN. (hpd) Zum fünften Mal fand am Karfreitag im Filmhaus zu Köln eine Religionsfreie Zone statt. Sie war gut besucht und blieb unbehelligt von der Staatsgewalt. Letzteres war nicht selbstverständlich, denn die Feiertagsgesetze werden mittlerweile zunehmend buchstabengetreu umgesetzt.
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