HAGEN. (ibka/hpd) Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) kritisiert die Haltung deutscher Politiker zum Themenkomplex Kirche und Homosexualität. In der TV-Sendung „Anne Will“ am Sonntag hatte der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck Homosexualität als Sünde bezeichnet, die der Natur von Mann und Frau widerspreche.
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(hpd) Der Kulturanthropologe Werner Schiffauer legt mit „Nach dem Islamismus. Eine Ethnographie der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs“ eine Studie zur Wandlung der islamischen Organisation hin zu einer „postislamistischen Position“ vor. Bei allem Interesse für den postulierten grundsätzlichen Wandel lässt es der Autor doch häufig an einer kritischen Distanz gegenüber seinem Untersuchungsobjekt fehlen.
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BERLIN. (hpd) „Ich will wissen, warum ich nicht eingeschult worden bin, warum ich während dieser Zeit im Krankenhaus war und warum ich danach wieder laufen lernen musste ...“ deutliche Worte von Margarete Böttcher. Ein ehemaliges Heimkind. Jetzt spricht sie und geht auf die Demonstration.
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ASCHAFFENBURG (hpd) Soeben erschienen ist MIZ 1/10. Der Schwerpunkt befasst sich mit der Frage, inwieweit religiöse Einstellungen unser Verhältnis zu Tieren prägen. Dabei zeigt sich, dass das Bild eines außerhalb der übrigen Natur stehenden Menschen bis heute wirkmächtig ist.
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BERLIN. (hpd) Vom 9. bis 11. April 2010 veranstaltete Attac Deutschland (franz. Abk. für „Vereinigung für eine Besteuerung von Finanztransaktionen zum Nutzen der Bürger“) in Zusammenarbeit mit der Berliner Volksbühne ein öffentliches Tribunal, das die Ursachen des Finanzcrashs, die Beugung der Demokratie durch fragwürdige Rettungsmaßnahmen und die fahrlässige Vorbereitung neuer Krisen öffentlichkeitswirksam beleuchten sollte.
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(hpd) Peter Schäfer, der als Professor für Judaistik an der Universität Princeton lehrt, will in seiner Studie „Judenhass und Judenfurcht“ die historische Wurzel für den Antisemitismus im antiken Ägypten der Zeit um das dritte Jahrhundert vor der Zeitrechnung ausmachen.
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GREIFSWALD (wissenrockt/hpd) Kirchenfern, gottlos und Kernland der rechtsradikalen Szene Deutschlands. Das sind gängige Bilder vom nordöstlichsten deutschen Bundesland, Mecklenburg-Vorpommern. Hier gibt es, wie überall in den neuen Bundesländern außerhalb der Metropole Berlin, kaum Humanistische Verbände, deren Größe politisch und gesellschaftlich eine Rolle spielt.
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(iheu/hpd) Der Iran hat die Aufnahme in den UN-Menschenrechtsrat beantragt. Die International Humanist and Ethical Union (IHEU) ruft mit einer Petition dazu auf, die Aufnahme des Iran wegen dessen eklatanten Verstößen gegen die Menschenrechte zu verhindern.
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(hpd) Iman Attia, Professorin für Diversity Studies an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin, deutet in ihrem Buch „Die ‚westliche Kultur’ und ihr Anderes...“ die ideologischen Zerrbilder vom „Islam“ und den „Muslimen“ als Ausdruck einer westlichen Hegemonialideologie.
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KÖLN (hpd) Auf Einladung des Landesverbands NRW des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) fand am Karfreitag in Köln zum dritten Mal eine „Religionsfreie Zone“ statt. Während sich im Filmhaus Ungläubige über das Feiertagsgesetz informierten, waren zwei Theater mit dessen praktischen Folgen konfrontiert: Spielverbot am Karfreitag.
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(hpd) Der Soziologe Jean Ziegler hebt in seinem Buch „Der Hass auf den Westen“ die Gründe für den damit angesprochenen Unmut in den ärmeren Ländern hervor: arrogantes Gehabe, unverkennbare Doppelmoral und wirtschaftliche Abhängigkeit. So notwendig die dabei betonte Selbstkritik ist, so lässt sich das Elend der Entwicklungsländer doch nicht nur durch das Wirken des Westens allein erklären.
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MÜNCHEN. (bfg-m/hpd) Anlässlich des „Karikaturenstreits“ 2006, der auch eine Beeinträchtigung der Kunst- und Meinungsfreiheit nach sich zog, hat der Bund für Geistesfreiheit München einen Kunstpreis „Blasphemie“ ausgeschrieben. Die Beteiligung war überwältigend. Es wird auch dieses Jahr wieder Zeit.
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(hpd) Der gegenwärtige Humanismus ist noch unschuldig und rein. Kein Krieg wurde bisher in seinem Namen geführt, kein Mensch missbraucht und keine Träne wurde wegen ihm vergossen. Das ist vielleicht eine seiner größten Schwächen.
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WIEN. (pw/fdb/hpd) Die Bundespräsidentschaftswahl 2010 in Österreich lässt tief blicken. Oder vielmehr die sich selbst als oppositionell verstehende Konkurrenz zu Heinz Fischer. Christlicher Fundi vs. Kellernazi. Beide Opponenten versuchen, die gleiche Wählerschaft anzusprechen.
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(hpd) Der Historiker Gerd Koenen will in dem Band „Was war der Kommunismus?“ die im Titel gestellte Frage auf Basis einer historischen Abhandlung auf engem Raum beantwortet. So informativ der Text bezüglich der geschichtlichen Ereignisse und einiger Reflexionen ist, so mangelt es ihm doch an einer klaren Strukturierung bei der Erörterung des im Titel formulierten Erkenntnisinteresses.
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