(hpd) Der Soziologe Jean Ziegler hebt in seinem Buch „Der Hass auf den Westen“ die Gründe für den damit angesprochenen Unmut in den ärmeren Ländern hervor: arrogantes Gehabe, unverkennbare Doppelmoral und wirtschaftliche Abhängigkeit. So notwendig die dabei betonte Selbstkritik ist, so lässt sich das Elend der Entwicklungsländer doch nicht nur durch das Wirken des Westens allein erklären.
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MÜNCHEN. (bfg-m/hpd) Anlässlich des „Karikaturenstreits“ 2006, der auch eine Beeinträchtigung der Kunst- und Meinungsfreiheit nach sich zog, hat der Bund für Geistesfreiheit München einen Kunstpreis „Blasphemie“ ausgeschrieben. Die Beteiligung war überwältigend. Es wird auch dieses Jahr wieder Zeit.
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(hpd) Der gegenwärtige Humanismus ist noch unschuldig und rein. Kein Krieg wurde bisher in seinem Namen geführt, kein Mensch missbraucht und keine Träne wurde wegen ihm vergossen. Das ist vielleicht eine seiner größten Schwächen.
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WIEN. (pw/fdb/hpd) Die Bundespräsidentschaftswahl 2010 in Österreich lässt tief blicken. Oder vielmehr die sich selbst als oppositionell verstehende Konkurrenz zu Heinz Fischer. Christlicher Fundi vs. Kellernazi. Beide Opponenten versuchen, die gleiche Wählerschaft anzusprechen.
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(hpd) Der Historiker Gerd Koenen will in dem Band „Was war der Kommunismus?“ die im Titel gestellte Frage auf Basis einer historischen Abhandlung auf engem Raum beantwortet. So informativ der Text bezüglich der geschichtlichen Ereignisse und einiger Reflexionen ist, so mangelt es ihm doch an einer klaren Strukturierung bei der Erörterung des im Titel formulierten Erkenntnisinteresses.
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BREMEN. (wissenrockt/hpd) Auch nach einem Gerichtsverfahren, in dem das Gericht die Weigerung der Bildungssenatorin, eine humanistische Schule zu genehmigen, verurteilt hatte, lässt die Senatorin nicht locker, diese Schule zu blockieren. Der HVD in Bremen versucht nun, das Verfahren durch eine Petition an die Bürgerschaft zu beschleunigen.
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USA. (hpd) Da in den USA langsam wieder der Wahlkampf beginnt, und die Christliche Rechte lauter wird, beobachtet der hpd das Geschehen mit Monatsrückblicken. Im März ging es vor allem wieder um die Rechte von Homosexuellen, die Israel Politik, die Gesundheitsreform und Abtreibungen.
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BONN. (hpd) Anlässlich der 38. Jahreshauptversammlung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fand am 26.03.2010 in Bonn eine Pressekonferenz zum Thema "Menschenrechte in der Islamischen Republik Iran" statt. Es ist der IGFM hoch anzurechnen, dass sie zu diesem Thema eingeladen hat und damit einen Punkt angesprochen hat, der gerade uns Deutsche als der wichtigste Handelspartner des Iran in Europa besonders betrifft.
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BERLIN/DÜSSELDORF. (hpd) Deutschlands bekanntester Karnevalswagenbauer, Jacques Tilly, steuert zur Demo der ehemaligen Heimkinder am 15. April in Berlin eine mobile Skulptur bei, die für Gesprächsstoff sorgen dürfte: eine drei Meter hohe „Prügel-Nonne“, die in einer Hand ein Kruzifix, in der anderen einen Rohrstock schwingt.
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BERLIN. (hpd) Eine neue Studie des Berlin-Institutes für Bevölkerung und Entwicklung will ermittelt haben, dass die mitteleuropäische Bevölkerung aussterben wird und dafür - auch in Deutschland - die muslimischen "Fremden" überhand nehmen werden. Ein Fehlschluss.
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(hpd) Die Anthropologin Kate Pickett und der Wirtschaftshistoriker Richard Wilkinson belegen in ihrem Buch „Gleichheit ist Glück. Warum gerechte Gesellschaften für alle besser sind“ anhand von umfangreichem Datenmaterial, dass in Ländern mit hoher Einkommensungleichheit die Gesundheits- und Sozialprobleme ebenfalls besonders hoch sind.
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NRW. (hpd) Wieder einmal wird religiös geprägter Wahlkampf betrieben. Eine Tatsache, die für sich in der Bundesrepublik Deutschland nichts ungewöhnliches ist, schmückt man sich doch hierzulande gern mit den „Werten“ der Christenheit. Mit diesem sehr fragwürdigen Prinzip zieht auch die Bürgerbewegung „PRONRW“ in den Wahlkampf zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, die am 09. Mai 2010 stattfindet.
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(hpd) Die Soziologin Necla Kelek geht in ihrem Buch „Himmelsreise. Mein Streit mit den Wächtern des Islam“ auf kritikwürdige Aspekte des Islam in Vergangenheit und Gegenwart ein. Einerseits ist die oberflächliche Darstellung mit problematischen Verallgemeinerungen kritikwürdig, andererseits ist die emanzipatorische Forderung nach befreiender Individualität lobenswert.
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LUDWIGSHAFEN (hpd) Dass es sich bei dem umgangssprachlich „Gotteslästerungsparagraph“ genannten § 166 StGB um „ein strafrechtliches Relikt“ handelt, war unter den Anwesenden unumstritten. Wie die „Religiöse und weltanschauliche Meinungsfreiheit“ angesichts des Blasphemie-Verbots in fast allen europäischen Staaten verteidigt werden kann, war Thema der gemeinsamen Tagung von Dachverband Freier Weltanschauungsgemeinschaften (DFW) und Internationalem Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA).
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