(hpd) Der Historiker Wolfgang Schieder legt mit “Benito Mussolini” eine kenntnisreiche und knappe politische Biographie des italienischen Diktators vor. Dabei konzentriert er sich stark auf dessen Persönlichkeitsstruktur, wobei andere Aspekte des Einflusses auf seine Politik mitunter nicht immer genügend Aufmerksamkeit finden.
BERLIN. (hpd) Während sich der Westen gemeinsam mit einigen Ländern des Nahen Ostens für einen Krieg gegen den “Islamistischen Staat (IS)” rüstet, verweigert sich der NATO-Partner Türkei.
POTSDAM. (hpd) Die Stiftung für den Wiederaufbau der Garnisonkirche musste in einem Bürgerbegehren eine Niederlage hinnehmen: In einer Befragung sprachen sich 14.285 Potsdamer gegen den Wiederaufbau der Kirche aus. Daraufhin musste sich das Stadtparlament noch einmal mit dem Thema befassen.
BERLIN. (hpd) Mit der Kundgebung am Brandenburger Tor wurde am gestrigen Sonntag ein Zeichen gegen Antisemitismus und Judenfeindlichkeit gesetzt. Dazu aufgerufen hatte der Zentralrat der Juden und neben viel Politprominenz kamen auch rund 5.000 Teilnehmer.
MÜNSTER. (hpd) Der Rat der Stadt Münster hat die Entscheidung über einen möglichen Zuschuss von 1,5 Millionen Euro für den Katholikentag 2018 vertagt. In der Ratssitzung am 10. September 2014 wurde die vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) erbetene städtische Förderung kontrovers diskutiert.
Die Opposition im Bundestag plant eine Verfassungsklage, um die Aussage des Whistleblowers Edward Snowden vor dem NSA-Untersuchungsausschuss zu ermöglichen.
KIEL. (hpd/ibka) Heute befasst sich der Kieler Landtag in zweiter Lesung mit dem Entwurf eines Gesetzes zur Änderung der Verfassung von Schleswig-Holstein. Umstritten ist, ob ein Gottesbezug (“in Verantwortung vor Gott und den Menschen”) in die Präambel der Verfassung aufgenommen werden soll.
(hpd) Die beiden Politikwissenschaftler Klaus Hummel und Michail Logvinov legen in ihrem Sammelband “Gefährliche Nähe. Salafismus und Dschihadismus in Deutschland” zehn Beiträge von Experten zu den unterschiedlichsten Aspekten des Themas vor. Zwar entsteht so eher ein fragmentarisches und kein rundes Bild, die Inhalte ermöglichen aber einen differenzierten Blick auf ein komplexes Phänomen mit einem nicht zu unterschätzenden Gefahrenpotential.
ASCHAFFENBURG (hpd/miz) Eigentlich eignet sich die Frage nicht für Parolen. Denn bevor eine auch nur halbwegs vernünftige Antwort gegeben werden kann, ob der Islam zu Europa gehört oder nicht, müsste erläutert werden, wie die Frage denn genau verstanden werden soll. Und ein solcher Text, der die Voraussetzungen der Beantwortung seriös erörtert, passt nicht auf ein Wahlplakat.