Zehn Jahre nach Einführung der Hartz IV-Gesetze kritisiert Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, die viel zu schnelle Einführung der Regelungen.
BERLIN. (hpd/hvd) Die politischen Parteien allein haben nicht die Kraft, die wachsende soziale Spaltung in Deutschland aufzuhalten und zu verringern. Das betonte der Präsident des Humanistischen Verbandes Deutschlands, Frieder Otto Wolf, anlässlich des aktuellen Armutsberichts des Paritätischen Gesamtverbands.
Ende März wird der Fachausschuss zur UN-Behindertenrechtskonvention prüfen, inwieweit Deutschland die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Sinne der Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) umsetzt.
ZWICKAU. (hpd) "Woran glauben die, die nicht glauben?" war am 13./14. Februar 2015 das Thema einer Tagung der "Evangelische Akademie der Nordkirche" im "Haus der Kirche" in Güstrow. Dass nun hier im ehemaligen "Rüsthaus" der evangelischen Kirche über Werthaltungen und Lebenseinstellungen von Konfessionsfreien – in Kirchensprache immer "Konfessionslose" – auf Basis von neueren soziologischen Befunden von Kirchenexpertinnen diskutiert wird, illustriert die Befindlichkeit der "Nichtglaubenden".
BERLIN. (hpd) Thomas Bores ist aus Frankreich nach Berlin gezogen. Nach einiger Zeit stellt er fest, dass ihm Kirchensteuern vom Gehalt abgezogen wurden. Seinen Protest dagegen dokumentiert er in seinem Blog. Der hpd veröffentlicht diesen Artikel hier in deutscher Übersetzung.
ASCHAFFENBURG. (hpd/miz) In der Alternative für Deutschland (AfD) gibt es ein Kampagnen-Netzwerk, das klerikal-aristokratische Interessen vertritt. Während in der AfD momentan Konflikte zwischen neoliberal-familienunternehmensnahen und nationalkonservativ-kleinbürgerlichen Interessen ausgebrochen sind, kann sich die Zivile Koalition als lachende Dritte zurücklehnen.
ASCHAFFENBURG. (hpd) Die Pegida-Demonstrationen mit ihrer Drohkulisse einer “Islamisierung des Abendlandes” und die Morde von Paris haben wieder einmal eine Debatte über die Rolle des Islams in Europa in Schwung gebracht. Das Thema ist Gesprächsstoff, vom Feuilleton bis zum Stammtisch. Doch leider beherrschen unsinnige Vorwürfe, unsinnige Forderungen, unsinnige Hoffnungen die Diskussion. Politische Perspektiven auf gesellschaftliche Veränderungen eröffnen sich daraus nicht.
Am 70. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz hatten die Überlebenden das Wort. In ergreifenden Reden sprachen Halina Birenbaum und Roman Kent über ihre Zeit im Lager.
BERLIN. (hpd) Nach den Massakern von Paris veröffentlichte Charlie Hebdo eine Mohammed-Karikatur, in der ein weinender Prophet gezeigt wird, der “Je suis Charlie” sagt. Über seinem Kopf ist die Schlagzeile “Alles ist verziehen” zu sehen. Dieses Motiv, allgemein als anrührend und zum Nachdenken inspirierend empfunden, ist sogleich – noch waren nicht alle Terroropfer beigesetzt - wütenden Protesten ausgesetzt gewesen.
BERLIN. (hpd) Immer wieder ist in den Debatten der letzten Wochen die Frage nach dem Verhältnis von Islam und Islamismus aufgeworfen worden. Je nach Interessenlage gab es sehr unterschiedliche Antworten, die Spanne der Antworten reichten von einer Gleichsetzung bis dahin, dass beides nichts miteinander zu tun habe.
BONN. (hpd) Spätestens seit den Anschlägen vom 11. September 2001 findet nicht nur in Deutschland eine hochgradig emotionale und ideologisch aufgeladene Debatte zur Einstellung gegenüber dem Islam und den Muslimen statt.