(hpd) Jan Künzl nimmt in seiner Studie “Islamisten – Terroristen oder Reformer? Die ägyptische Muslimbruderschaft und die palästinensische Hamas” einen Vergleich der im Untertitel genannten Organisationen vor. Dabei werden viele Unterschiede angesichts der unterschiedlichen historisch-politischen Rahmenbedingungen deutlich, wobei der Autor bei der Analyse aber noch etwas systematischer hätte vorgehen können.
Nachdem in den USA Hotels im Besitz von Brunei boykottiert wurden, zieht Frankreich nach. Der Boykott wurde auch auf Luxusherbergen in Frankreich ausgeweitet.
In Berlin soll ein gemeinsames Bethaus für die drei monotheistischen Religionen errichtet werden. Das "The House of One" soll künftig unter einem Dach Sakralräume für Christen, Juden und Muslime bieten.
Der Verdacht liegt nahe, dass es Islamisten waren, die aus dem Kunstwerk "God is Great (#4)" von John Latham einen darin eingebundenen Koran entfernt haben.
(hpd) Bei deutschsprachiger Literatur von Immigranten aus dem arabo-islamischen Kulturkreis stehen in der Mehrheit die kritische Auseinandersetzung mit ihrer Herkunftskultur sowie eine Rechtfertigung für die Immigration im Vordergrund. Nur die wenigsten haben es gewagt, die Gesellschaft ihres neuen Lebensumfelds in Deutschland als Gegenstand auszuwählen.
Die iranische Schauspielerin Leila Hatami (41) wurde beim Filmfestival in Cannes von ihrem Kollegen, dem 83-jährigen Gilles Jacob mit einem Wangenkuss begrüßt.
In einer pakistanischen Polizeiwache wurde ein Mann erschossen, der dort festgehalten wurde, weil er der Gemeinschaft der Ahmadiyya angehört, die nach den dortigen Blasphemiegesetzen als nichtinslamisch angesehen werden.
Der Vorsitzende des Deutschen Islamrates, Ali Kizilkaya, distanziert sich in einem Interview mit der Deutschen Welle von den Gewalttaten der islamistischen Gruppe Boko Haram in Nigeria.