Auch der hpd berichtete über die Debatte, die ein Artikel in der "Presse" losgetreten hat. In einem Statement distanzierte sich jetzt Chefredakteur Rainer Nowak.
Eine der wichtigsten Tageszeitungen Österreichs,"Die Presse.com", hat am vergangenen Samstag ein Artikel veröffentlicht, in dem es gleich in der Einleitung heißt: "Natürlich muss ein Kind gemaßregelt und notfalls bestraft werden, alles andere ist naiv."
MAINZ. (hpd) Vor 25 Jahren, am 20.11.1989, wurde die Kinderrechtskonvention von der UN- Generalversammlung verabschiedet. Sie stellt einen großen Schritt dar, Kindern als Trägern eigener Rechte mehr Anerkennung und Möglichkeiten zur Einforderung dieser Rechte zuzuerkennen.
KÖLN/BERLIN. (hpd) Anfang Mai 2014 veranstalteten “MOGiS e.V. – Eine Stimme für Betroffene” sowie “pro familia NRW” ein Wissenschaftliches Symposium mit dem Titel “Genitale Autonomie: Körperliche Unversehrtheit, Religionsfreiheit und sexuelle Selbstbestimmung – von der Theorie zur Praxis”. Jetzt sind die Videos der Konferenz erschienen.
Die Zahl der Hochzeiten von Kindern im Iran steigt. Seit über 34 Jahren sind Eheschließungen Minderjähriger dort gesetzlich erlaubt. Während die Konservativen daran festhalten, kämpfen Kinder- und FrauenrechtlerInnen seit Jahren für die Abschaffung der Kinderehe.
Um die extreme Armut im Land zu bekämpfen hat das bolivische Parlament jetzt ein Gesetz beschlossen, nach dem Kinder ab zehn Jahren einer Beschäftigung nachgehen dürfen.
SANAA. (hpd/rdf) Im Jemen ist es noch immer üblich, dass minderjährige Mädchen von ihren Familien verheiratet werden. Häufig auch mit Männern, die ein vielfaches älter sind als die Kinderbräute. In einem Artikel auf der Webseite der UNICEF wird der Fall des 13-jährigen Mädchens Laila erzählt.
KÖLN. (hpd) Die Beschneidung von Jungen ist in Deutschland seit dem Inkrafttreten des §1631d BGB im Dezember 2012 gesetzlich erlaubt. Dass die Debatte, die im Vorfeld dieser Entscheidung des Gesetzgebers angestoßen worden war, damit nicht beendet ist, zeigte eine eintägige Veranstaltung in der letzten Woche in Köln.
KÖLN. (hpd) Am 7. Mai 2014 jährte sich das “Kölner Urteil”, das 2012 Jungen erstmalig explizit das Recht auf genitale Selbstbestimmung zugesprochen hatte, indem es die Beschneidung eines muslimischen Jungen als nicht zulässige Körperverletzung eingestuft hatte, zum zweiten Mal.
"Die Religionsfreiheit Erwachsener endet an der Körpergrenze von Kindern", postuliert Matthias Franz, Universitätsprofessor für psychosomatische Medizin Düsseldorf, im brandaktuellen, von ihm herausgegebenen Buch "Die Beschneidung von Jungen – Ein trauriges Vermächtnis".
KÖLN. (hpd) In diesem Jahr findet bereits zum zweiten Mal der “Welttag der genitalen Selbstbestimmung” statt. Am 7. Mai wird erneut das Recht des Kindes auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Tradition eingefordert. Das Kölner Landgericht hatte am 7. Mai 2012 Vorhautamputationen an minderjährigen männlichen Kindern, die ohne medizinische Indikation vorgenommen werden, für strafbar erklärt.