Medien

Monika Grütters auf dem 29. Parteitag der CDU Deutschlands am 6. Dezember 2016 in Essen

Religion first? Die ganz normale christliche Selbstüberschätzung

Keine Demokratie und keine Lebensorientierung ohne Religion: Das ist die Kernaussage von Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien, in ihrem Gastbeitrag in der Wochenzeitung DIE ZEIT am 9. Mai 2018. Da kommt eine Veranstaltung verschiedener Weltanschauungsgemeinschaften im Roten Rathaus Berlin gerade recht, um erneut die Frage nach einer Diskriminierung aufgrund von Weltanschauung und der Zukunft der hiesigen Religions- und Weltanschauungspolitik aufzuwerfen.

Offener Brief an die Redaktion der Deutschen Welle

Am 3. Mai 2018 teilte die Deutsche Welle mit, dass dem iranischen Politologen Sadegh Zibakalam der diesjährige Freedom of Speech Award verliehen werden soll. Gegen diese Verleihung haben sich mehr als 300 Exil-Iraner mit einem Offenen Brief an die Deutsche Welle gewandt. Zu den Erstunterzeichnern gehört auch Mina Ahadi.

Aufregung, Aufregung über alles

Handyvideos von Gewalttaten, abstoßender Gangstarap, Spahn ... Skandale regieren! Wer Aufmerksamkeit will, muss brutal, gnadenlos und dumm sein. Oder so tun. Unsere Kultur ist eine der Aufregung geworden. Unseren Autor regt das mächtig auf.

Darwin und die göttliche Regenbogenwolke

Die WDR-Wissenschaftssendung Quarks ging vergangene Woche der Frage nach, warum es mehr als zwei Geschlechter gibt. Besonders ein in der Sendung gezeigter Zeichentrickfilm, in dem Darwin sich mit einer weiblichen Gotteswolke unterhält, erzürnte die Gemüter von Evangelikalen, die sich vom WDR verspottet fühlen.

Unterstellungen statt Sachargumente

Gestern veröffentlichte das Onlineportal "Migazin" einen Artikel, der die Initiative Pro Neutralitätsgesetz angreift und im gleichen Atemzug die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) diskreditieren will. Allerdings unterlaufen der Autorin dabei einige grundlegende Fehler.

Kiepenkerl Münster

Von einem Terrorakt, der keiner war

Am Samstag fuhr im westfälischen Münster ein Mann in eine Menschenmenge und erschoss sich danach selbst. hpd-Redakteurin Daniela Wakonigg lebt nur wenige hundert Meter vom Tatort entfernt. Sie hat die Stadt bemerkenswert gelassen erlebt – ganz anders als in den meisten Medienberichten zu lesen.

Globuli

Homöopathie: Der Boom ist vorbei

Der Absatz der Homöopathie geht zurück. Das freut nicht nur das "Informationsnetzwerk Homöopathie" (INH) und die Skeptiker der "Gesellschaft zur Untersuchung von Parawissenschaften" (GWUP). Aber klar ist auch, dass auch diese nicht Korrelation mit Kausalität verwechseln dürfen; ob es nun wirklich an deren Arbeit liegt, dass Menschen sich weniger für die Homöopathie begeistern, bleibt natürlich erstmal offen.

Das letzte Gebet der Christen im Circus Maximus, Ölbild von Jean-Léon Gérôme

Immer eine Schlagzeile wert: Christenverfolgung

Wieder einmal geistert die Mär von der Christenverfolgung in Deutschland durch die Medien. Ende letzter Woche informierte dpa, dass das Bundeskriminalamt im vergangenen Jahr 100 Angriffe auf Christen erfasst hat. Darunter seien ein mutmaßlicher Mord, neun Körperverletzungen und eine Brandstiftung. Der Großteil der Taten jedoch richtete sich gegen Kirchen und christliche Symbole.

Reichstagsgebäude in Berlin, Sitz des Deutschen Bundestags

Christen als Staatsbürger

In der Welt durfte vorgestern der schweizerische Generalvikar Martin Grichting zu Wort kommen und darüber parlieren, ob man ein gläubiger Mensch und gleichzeitig ein guter Staatsbürger sein kann.