Am gestrigen Donnerstag haben die Regierungschefinnen und -chefs der Länder den Entwurf des neuen ZDF-Staatsvertrages beschlossen. Konfessionsfreie und nichtreligiöse Menschen werden wohl weiterhin nicht vertreten sein.
BERLIN. (hpd) Der Humanistische Verband Deutschland (HVD) ruft die Länderchefs zur weltanschaulich ausgewogenen Besetzung des Fernsehrates im Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) auf. Er fordert die Beteiligung von Vertreterinnen bzw. Vertretern der konfessionsfreien und ganz überwiegend nichtreligiösen Bürgerinnen und Bürger im zukünftigen ZDF-Fernsehrat.
BERLIN/WARSCHAU. (hpd) Polen gilt immer noch als ein erzkatholisches Land. Nach Angaben der römisch-katholischen Kirche sind 95 Prozent der Bevölkerung katholisch. Diese Zahl stützen die kirchlichen Statistiker auf den Anteil der getauften Bevölkerung. Die Realität sieht jedoch anders aus.
Das Video zur "Hart aber fair"-Folge "Von Impfgegnern bis Geistheilern – alles nur Aberglaube?" ist jetzt online, in der ARD-Mediathek und bei Youtube.
Man mag glauben, eine Postillon-Nachricht vor sich zu haben, wenn man liest: "Kommende Woche soll in Deutschland erstmals die Illustrierte 'Mein Papst' erscheinen."
Der bekannte Astronom und Wissenschaftsblogger Florian Freistetter findet in einer Fernsehzeitschrift eine 16-seitige Werbung des Kopp-Verlages. Das nimmt er zum Anlass, über die Verbreitung von Esoterik in den Medien nachzudenken.
MOOSSEEDORF/CH. (hpd) Manche Medien wenden bei komplexen Sachverhalten ein Schwarz-Weiß-Denken an, um zu versuchen, verflochtene Umstände auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zu bringen. Dass die Objektivität und Relevanz unter diesen Gegebenheiten leidet, zeigt die Berichterstattung zum Bergoglio-Papst auf eindrückliche Art und Weise.
BERLIN. (hpd) In der Onlineausgabe der ZEIT schreibt der Bundesrichter Thomas Fischer darüber, ob Gotteslästerung ein notwendiger Straftatbestand ist. Er zieht das Fazit, dass in einem aufgeklärten Staat eine Strafnorm zum Schutze bestimmter Weltanschauungen überflüssig und rückständig ist.
BERLIN. (hpd/korso) Der Koordinierungsrat säkularer Organisationen (KORSO e.V.) fordert eine angemessene Repräsentanz der Konfessionsfreien im neu zu besetzenden Fernsehrat des ZDF. Wesentlicher Gesichtspunkt der Neuregelung sollte nicht nur die Vermeidung zu großer Staatsnähe sein, sondern auch die Berücksichtigung veränderter gesellschaftlicher Realitäten.
BERLIN. (hpd) Der Humanistische Verband Deutschlands fordert, dass der ZDF-Staatsvertrag eine Parität zwischen nichtreligiösen und religiösen Weltanschauungen in Deutschland festschreiben muss. Auch der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) sowie der Verein "Ständige Publikumskonferenz" kritisieren, dass Teile der Gesellschaft weiterhin aus dem ZDF-Fernsehbeirat ausgeschlossen sind.
WEIMAR. (hpd) Erst jüngst fuhr der Direktor des Zentrums für Religionspädagogische Bildungsforschung (ZRB) der Theologischen Fakultät an der Friedrich-Schiller-Universität, Prof. Dr. theol. Michael Wermke schwerstes Geschütz auf, als er öffentlich dazu aufforderte, an Berufsschulen den Religionsunterricht verpflichtend einzuführen, denn das Grundgesetz verlange dies und der gegenwärtige Zustand sei deshalb verfassungswidrig. War das nur ein einmaliger Ausrutscher, nur etwas Unredlichkeit?