Am Montag, 2. Februar ist der Philosoph und Podcaster Sebastian Schnelle zu Gast in Fürth: Im Kino Babylon am Rande des Fürther Stadtparks präsentiert er sein Buch "Gemeinsam gegen die moderne Welt: Wie Rechtsradikalismus und religiöser Fundamentalismus die offene Gesellschaft bedrohen", das im Februar 2026 bei Alibri erscheint.
Die rassistische Rechte und der islamische Fundamentalismus werden als Gegenspieler wahrgenommen, die sich scharf voneinander abgrenzen und sogar bekämpfen. Doch zugleich definieren sie sich über einen gemeinsamen Feind: die moderne Welt, die offene Gesellschaft, die großstädtische Lebensweise. Bei genauer Betrachtung erweisen sich beide als einander sehr ähnliche reaktionäre Antworten auf die Herausforderungen der Moderne.
Der Philosoph und Podcaster Sebastian Schnelle, der auch hpd-Autor ist, arbeitet die oft übersehenen Schnittmengen zwischen Neuer Rechter, Alt-Right und Islamismus heraus. Dazu gehören die Ablehnung der Vernunft, Frauenfeindlichkeit, die Geringschätzung der Menschenrechte und Demokratieverachtung. Dabei spannt er den Bogen von den ideologischen Vorläufern zum Beginn des 20. Jahrhunderts bis zu den Online-Welten der Gegenwart. (Verlagstext)
Dr. Dr. Sebastian Schnelle promovierte 2011 an der University of Queensland, Brisbane, Australien, und 2013 an der Universität Halle zum Thema "Gewaltrechtfertigungsstrategien islamischer Fundamentalisten". Er ist seit über 15 Jahren an den reaktionären Antworten auf die Moderne interessiert. Aktuell beschäftigt er sich mit dem Erstarken extremistischer Kräfte aller Art. Er betreibt den Podcast Vorpolitisch.
Eintritt: 9 Euro (6 Euro für Studierende gegen Nachweis, für bfg-Mitglieder sowie für den Kortizes-Förderkreis.) Nur Tageskasse, keine Voranmeldung. Die Zahl der Plätze ist begrenzt, Einlass (ab 19:00 Uhr) in der Reihenfolge des Erscheinens. Veranstaltungsbeginn 19:30 Uhr. Veranstaltungsort: Nürnberger Str. 3, 90762 Fürth.
Eine Veranstaltung des Instituts für populärwissenschaftlichen Diskurs Kortizes in Kooperation mit dem Bund für Geistesfreiheit (bfg) Fürth, dem bfg Nürnberg und dem bfg Erlangen.






