WIEN. (hpd) Die Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt hat vor dem Wiener Stephansdom ein Mahnmal in Form eines Mühlsteins aufgestellt. Es soll auf den Missbrauchsskandal in der Kirche aufmerksam machen – und Protest gegen die nach wie vor anhaltende Verehrung für den verstorbenen Kardinal Hans Hermann Groer sein.
WIEN. (hpd) Weihnachten ist eine Zeit des kollektiven Wahnsinns, weiß jeder, der seine fünf Sinne beieinander hat. Nicht nur der kollektive Kaufrausch samt verordneter synthetischer Gemütlichkeit zehrt an den Nerven. Auch die soziale Trennung der Gesellschaft tritt so klar zutage wie nie, findet Christoph Baumgarten in seiner Weihnachtsglosse.
Kritiker der Freihandelsabkommen CETA und TTIP warnen immer wieder vor der Gefahr, dass das Recht in private Hände abgegeben wird. Ein Fall aus Österreich zeigt das jetzt auf.
HOHENZELL/AT. (hpd/pur) Bereits im November erhielt das Denkmal zu Ehren des verstorbenen Kardinals Hans Hermann Groer eine neue Aussage. Ein (papierner) Mühlstein wurde ihm im Gedenken an seinen sexuellen Missbrauch umgehängt. Dieser verschwand nach einigen Tagen. Doch nun liegt ein echter Mühlstein dort.
WIEN. (hpd) Der Wiener Stadtschulrat hat angeordnet, dass die “Saudische Schule des Königreichs Saudi Arabien” mit Ende des Schuljahres geschlossen wird. Gegen die Schule hatte es Beschwerden wegen antisemitischer Schulbücher gegeben, dazu kommen gröbere formale Mängel.
Philipp Fisecker ist Medizinjournalist, und als solcher hat er im Auftrag der Ärztezeitung vor einigen Monaten einen schönen Artikel zur Homöopathie in Österreich geschrieben. Leider wurde der Artikel schlussendlich nicht abgedruckt.
(hpd) Die österreichweite Debatte um Gewalt in der Erziehung bringt bei vielen schmerzhafte Erinnerungen hoch. Ein Betroffener hat sich mit seinen Erlebnissen an den hpd gewandt.
WIEN. (hpd) Die österreichische Öffentlichkeit schreit auf gegen Gewalt als legitimes Erziehungsmittel. Ausgelöst hat die breite Debatte ausgerechnet ein Artikel in der konservativen Tageszeitung “Die Presse”, in der milde Gewalt als legitimes Mittel präsentiert worden war.
Auch der hpd berichtete über die Debatte, die ein Artikel in der "Presse" losgetreten hat. In einem Statement distanzierte sich jetzt Chefredakteur Rainer Nowak.
Eine der wichtigsten Tageszeitungen Österreichs,"Die Presse.com", hat am vergangenen Samstag ein Artikel veröffentlicht, in dem es gleich in der Einleitung heißt: "Natürlich muss ein Kind gemaßregelt und notfalls bestraft werden, alles andere ist naiv."