Die Person des Dr. Axel Stoll hat mittlerweile nicht nur in einschlägigen “Kreisen” eine gewisse Berühmtheit erreicht. Als Mitgründer des sogenannten Neuschwabenlandforums in Berlin, einer kaleidoskopischen Talkrunde gescheiterter Existenzen und Persönlichkeits-Kuriositäten, ist er mittlerweile über die Grenzen der eigenen Filter Bubble hinaus im Internet zu einem Meme herangewachsen, das in dieser Form sicher seines gleichen sucht. Aber wer ist der Mensch Axel Stoll wirklich? Glaubt er in der Tat das, was er behauptet?
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Der 10. Dezember wird alljährlich als Internationaler Tag der Menschenrechte begangen. Die Stadt Weimar vergibt aus diesem Anlaß seit nunmehr 19 Jahren einen eigenen Menschenrechtspreis. Diesjähriger Preisträger ist der indigene Brasilianer Benki Piyako.
Insgesamt hat es elf Preisvorschläge für Menschenrechtsaktivisten aus Brasilien, Deutschland, Kolumbien, Kongo, Marokko, Nepal, Russland und der Ukraine gegeben.
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Das Berufungsgericht in Warschau hat sein Urteil verkündet: Das Kreuz darf im Plenarsaal des polnischen Parlaments (Sejm) bleiben. Die Klage der Partei Deine Bewegung (früher Palikot-Bewegung) wurde mit der Begründung abgelehnt, das Symbol löse selbst durch Blickkontakt bei einer Durchschnittsperson keine negativen oder die Meinung beeinflussenden Gefühle aus.
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Das US-amerikanische Nonhuman Rights Project hat die dritte Klage innerhalb einer Woche vor einem Gericht im Staat New York eingereicht. Es geht bei den Klagen um vier Schimpansen, Tommy, Kiko, Hercules und Leo.
Die vier gefangen gehaltenen Schimpansen sind in beengten Verhältnissen untergebracht, was die Organisation dazu veranlasste, auf das Recht auf richterliche Haftprüfung (Habeas Corpus) zu verweisen.
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Ein konfessionsloser Mitarbeiter des Tierparks Berlin hatte Feststellungsklage über den Erhalt seines eigenen Weihnachtsgeldes eingelegt. Vorausgegangen war dem die Aussage seines Chefs, dass nicht-christliche Mitarbeiter überhaupt auf Weihnachtsgeld verzichten sollten. Dabei blieb jedoch offen, ob der katholische Direktor („Das Leitbild bin ich.“) mit nicht-christlichen Mitarbeitern alle Nicht-Katholiken meinte, da schließlich die lutheranischen Kirchen nach katholischer Auffassung keine echten Kirchen darstellen.
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Papst Franziskus, der Chef des billionenschweren Unternehmens "Römisch-katholische Kirche", hat in einem vielbeachteten Schreiben das vorherrschende Wirtschaftssystem scharf kritisiert. Das ökonomische System sei "in der Wurzel ungerecht", moniert der Palastbesitzer, dessen Firma jährlich viele Milliarden Euro mit den durch Kirchensteuer und Spenden finanzierten Produkten "Hoffnung und Seelenfrieden" umsetzt.
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Auf die Frage, was uns von anderen Tieren unterscheidet, gibt es traditionell eine einleuchtende Antwort. Wir sind eben die Krone der Schöpfung! Wissenschaftlichen Standpunkten hält diese Argumentation freilich nicht statt. Aber: Es gibt eine Erklärung für die außergewöhnlichen kognitiven Fähigkeiten des Menschen, und die geht, zusammengefasst in drei Sätze so:
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Mit 21 gegen 49 Stimmen entschied die Erste Kammer der Niederlande (eine Art Senat), die Religionsbeleidigung bzw. Gotteslästerung aus dem Strafgesetzbuch zu streichen.
Gegen den betreffenden, seit 1932 geltenden Paragrafen 147, hatte der Vorsitzende des Humanistisch Verbond, Boris van der Ham, bereits 2010 einen Gesetzentwurf eingebracht. Damals war er noch Abgeordneter im niederländischen Parlament. Er begrüßt den Schritt als Signal auch im Hinblick auf die internationale Gesetzgebung und Politik.
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Der Rauswurf eines schwulen Oberschülers aus einer Schule in Texas wurde dank der Unterstützung des Appignani Humanist Legal Center der American Humanist Association zurückgenommen.
Nach Beleidigungen unter Zitierung von Bibelstellen hatte der Schüler vor der Klasse einige Seiten des Leviticus aus seiner eigenen Bibel gerissen und dieses Exemplar weiter mit sich geführt.
Man einigte sich darauf, dass er sich auf Meinungsfreiheit berufen dürfe.
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In vielen politischen Debatten spielt das Schlagwort vom "Christlichen Abendland" eine Rolle. Insbesondere wenn einer konservativen Begründung der europäischen Kultur und Identität das Wort geredet werden soll, wird der Begriff ins Feld geführt.
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Die ZEIT zeigt in einer großen Infografik auf, wie der Staat und die Kirchen verflochten sind. Das belegt sehr anschaulich, dass Staat und Kirchen nicht so scharf getrennt sind, wie es das Grundgesetz verlangt.
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Spirituelle und übersinnliche Themen stoßen bei einer breiten Öffentlichkeit meist auf ein grosses Interesse. Handaufleger, Geistheiler, Hellseher und Medien, die Kontakt ins Jenseits herzustellen vorgeben, versprechen Quoten. Esoterische und spirituelle Wunder elektrisieren viele Leser und Zuschauer.
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Mit einer Mehrheit von 49 gegen 21 Senatoren stimmte das Parlament in den Niederlanden für die Streichung des Verbots der Gotteslästerung im Strafgesetzbuch.
Der Strafrechtsparagraf 147 wurde 1932 eingeführt und nun ersatzlos gestrichen.
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Nach Eltern-Protesten sind im Mai die Kreuze aus einer Wiener Schule entfernt worden. Jetzt plötzlich hängen einige davon wieder - berichtet die Initiative "Religion ist Privatsache". Die Schule und der Stadtschulrat wollen sich dazu nicht äußern.
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