(hpd) Ein häufiger Einwand gegen den Naturalismus lautet: Ohne einen “Gesetzgeber” (= Gott) gäbe es keine Naturgesetze, sondern nur Chaos, damit kein Leben. Außerdem würde man in einem logischen Zirkelschluss voraussetzen, dass es keinen Schöpfer gibt, um daraus zu schließen, dass naturgemäße Regeln auch ohne diesen herrschen. Diese Argumentation wird im Folgenden genauer untersucht.
(hpd) Das Thema Evolution, die von Darwin begründete Evolutionstheorie, bewegt auch zu Anfang des 21. Jahrhunderts noch und immer wieder die Gemüter. Bücher pro und contra gibt es zuhauf, oft ideologisch aufgeladen. Insbesondere gilt das für die Wortmeldungen aus der christlich-fundamentalistischen und kreationistischen Ecke. Andererseits sind seriöse – populärwissenschaftliche – Abhandlungen hierzulande oftmals unbekannt und leider nicht selten zu wenig naturwissenschaftlich belegt.
Gentechnisch veränderte Pflanzen sind insbesonders in Deutschland ein heißumstrittetens Thema, bei dem Befürworter und Gegner unversönlich aufeinander prallen.
Populisten argumentieren nicht sachlich, sie sprechen nicht die Vernunft, sondern das Gefühl an. Ihre Botschaft an die Wähler lautet: "Ihr habt Feinde und wir wollen sie bekämpfen. Dann verschwinden eure Probleme von selbst".
(hpd/rdf) “Spurious correlations” ist die neue Lieblingswebsite eines jeden Skeptikers. Die Website ist brillant: Sie gräbt in den unterschiedlichsten Datensätzen (etwa zu den Themen Todesursachen, Verzehr diverser Produkte, Scheidungsraten der einzelnen Staaten usw.) und versucht dann, Korrelationen zwischen den verschiedenen Variablen zu finden. Die Resultate sind oft äußerst unterhaltsam.
Das Naturkundemuseum in Berlin ist vor allem wegen der dort ausgestellten Saurier-Skelette bekannt. Doch das Museum hat eine riesige Insektensammlung, die bisher nur Forscher kennen.
MÜNCHEN. (hpd) “Eso, Para, Pseudo – was sagt die Wissenschaft?” – unter diesem Motto stand der Publikumstag der diesjährigen Skeptikerkonferenz. Dass dieser Ansatz durch die Wissenschaftspolitik in Deutschland gefährdet ist, verdeutlichten in Laufe der Tagung gleich mehrere Beiträge.
REGENSBURG. (hpd) Auf Regensburgs ehemaligen Friedhof des Peterskircherls ist Johannes Kepler mit seiner Frau Susanne begraben. An der Wand dieser kleinen Kirche hängt eine von der Johannes Kepler Universität Linz im Jahr 1994 gestifteten Gedenktafel. Darauf steht zu lesen, Kepler sei der Begründer der “christlichen Ökumene”.
Im Mageninhalt eines versteinerten Vogels konnten Blütenpollen nachgeweisen werden. Damit konnte nachgewiesen werden, dass bereits vor rund 47 Millionen Jahren Vögel Blüten bestäubten.