(hpd) Die Philosophin Martha C. Nussbaum, die als Protagonistin eins „aristotelischen Sozialdemokratismus“ gilt, erörtert Themen bezüglich einer Gerechtigkeitstheorie. Dabei arbeitet sie sich vor allem kritisch an den diesbezüglichen Auffassungen von John Rawls ab, wobei sie auf inhaltliche Lücken derartiger Theorien verweist, ohne aber ganz mit ihrem Fähigkeitsansatz als Alternative überzeugen zu können.
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WIEN. (hpd/pw) Joseph Ratzinger will Eugenio Pacelli, der sich als Papst Pius XII nannte, selig sprechen lassen. Die Warnungen von KritikerInnen vor einer Blamage oder Konflikten schlägt er in den Wind. Selbst bei einer freundlichen Betrachtung von Pacellis Wirken müssten sich immer mehr Zweifel an der Kanonisierbarkeit des Oberhaupts der katholischen Kirche während des Zweiten Weltkriegs ergeben.
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KÖLN. (icae/hpd) Heute ist Donnerstag der 2. Dezember. Ich sitze an meinem Computer und in Köln ist Weihnachtsstimmung. Es schneit und ich sehe Schneeflocken und ich bin sehr traurig...
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ÖSTERREICH. (hpd) Ein Gerichtsprozess in der Steiermark sorgt für internationale Medienberichte: Ein Steirer soll wegen Rasenmähens und Jodelns während des Freitagsgebets seiner muslimischen Nachbarn zu einer Geldstrafe verurteilt worden sein. Blogger zweifeln das an. Mit gutem Grund.
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USA. (hpd) Der November und die Wahlen in den USA sind vorbei. Sie haben den Amerikanern eine der größten politischen Machtverschiebungen in der Geschichte des Landes gebracht. Die Republikaner konnten in den ‚midterm-elections’ große Zugewinne verbuchen, was von den Evangelikalen freudig begrüßt wurde.
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(hpd) Etienne Vermeersch, emeritierter Professor für Philosophie der Universität Gent (Belgien) und Autor vieler kulturphilosophischer und -ethischer Veröffentlichungen analysiert die Pro- und Kontra-Argumente zu einem Verbot des Kopftuches in einem in Belgien sehr beachteten Artikel. Die Analyse kann mit ihren prinzipiellen Aussagen auch eine Grundlage für die Diskussion in Deutschland liefern.
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WIEN. (hpd/pw) Die ÖVP will ihn nur für Ungläubige, die Grünen für alle. Peter Kampits trauert ihm nach. Es geht um den Ethikunterricht. Die Debatte offenbart vor allem eines: Die Teilnehmenden haben nicht verstanden, worum es geht oder sind auf Kompromisse aus. Auffällig auch, wer alles zum Thema schweigt.
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(hpd) Der Politikwissenschaftler Farid Hafez untersucht in seiner Studie öffentliche Diskurse zum „islamophoben Populismus“ in Parteiprogrammen, Pressemitteilungen und Landtagssitzungen. Leider fehlt der Arbeit ein wirklich trennscharfes Konzept von Muslimenfeindlichkeit, gleichwohl arbeitet der Autor eine ganze Reihe beachtenswerter Topoi heraus und problematisiert die politische Breitenwirkung einschlägiger Agitation.
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KÖLN. (icae/hpd) Vergangene Woche zeigte das iranische Staatsfernsehen ein Video mit den “Geständnissen” zweier deutscher BamS-Reporter. Die Anklage lautet auf Spionage. Die in Deutschland lebende Menschenrechtlerin Mina Ahadi wird in dem Video schwer belastet. Ahadi weist die Vorwürfe entschieden zurück.
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ST.PÖLTEN. (hpd) Kirchenvertreter und die rechtspopulistische FPÖ laufen Sturm gegen eine Ausstellung moderner Sakralkunst. Die Freiheitlichen haben eine Demonstration organisiert und den Künstler, den Australier Mark Rossell, wegen „Herabwürdigung religiöser Lehren“ angezeigt. Auch der zuständige Diözesanbischof Klaus Küng sieht in den Mariendarstellungen „religiöse Gefühle“ verletzt. Der Künstler fühlt sich missverstanden.
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MÜNSTER. (hpd/exc) Der Historiker Prof. Dr. Michael Borgolte referierte über die Dominanz von Christentum, Judentum und Islam in der „monotheistischen Weltzone“ – deren weltweite Dominanz das Ergebnis blutiger Konflikte im Mittelalter ist.
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TEHERAN. (hpd) Am Montagabend zeigte das iranische Staatsfernsehen iribnews in der Sendung “Seda va Sima” ein Video des Spionageministeriums mit “Geständnissen” seiner Inhaftierten. In der Sendung wurden Sakineh Mohammadi Aschtiani, ihr Sohn Sajjad, ihr Anwalt Kian und zwei deutsche Journalisten der Zeitung Bild am Sonntag gezwungen, gegen sich selbst auszusagen.
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WIEN. (hpd) Ich bin ganz aufgeregt. Seit zehn Jahren wohne ich in Wien Ottakring. Vor wenigen Tagen hatte ich meine erste heftigere Auseinandersetzung mit einem Menschen mit Migrationshintergrund aus der Gegend. Wild West in einer ‚No-Go-Area’, sozusagen. Wenn man den Blauen der FPÖ glaubt. Eine Analyse.
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(hpd) Als Papst Benedikt XVI. seinen Besuch in Großbritannien plante, hat er sich offenbar auf die alte Devise verlassen, dass Angrif die beste Verteidigung sei. Denn seine Verwicklung in den Missbrauchsskandal erwähnte er mit keiner Silbe. Stattdessen ging er sogleich in die Offensive und warnte vor den verheerenden Folgen des wachsenden Atheismus.
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BADEN / Schweiz. (hpd) Anlässlich der Erfüllung der Aufgaben der Robert Mächler Stiftung hatten die Stiftungspräsidentin und der Geschäftsführer der Stiftung nach Baden in der Schweiz eingeladen, um im Limmatsaal in Mächlers Heimatort dieses Ereignis würdig zu feiern. Auch mit einer Hommage von Michael Schmidt-Salomon für Karlheinz Deschner.
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