Zum 10-jährigen Jubiläum der Giordano Bruno Stiftung (GBS) veröffentlichte das Neue Deutschland ein längeres Interview mit deren Vorstandssprecher, Michael Schmidt-Salomon.
Darin beantwortet er (klug gestellte) Fragen nach den Zielen und den Werten der GBS und geht auch auf seine Bücher ein.
Das Interview endet mit den Worten: "Handelt es sich beim evolutionären Humanismus also um eine 'Religion ohne Gott'?"
Nein! Wir gehen nicht von absoluten Wahrheiten oder absoluten Werten aus. Vielmehr denken wir auch in dieser Hinsicht evolutionär: Wir versuchen, falsche Ideen sterben zu lassen, bevor Menschen für falsche Ideen sterben müssen."






4 Kommentare
Kommentare
Martin am Permanenter Link
Schade, daß das Thema männliche Genitalverstümmelung ("Beschneidung") und die diversen Angriffe auf die GBS in diesem Zusammenhang nicht thematisiert wurden.
Hans Trutnau am Permanenter Link
Es bliebe hinzuzufügen, dass Julian Huxley, der den Begriff des evolutionären Humanismus' prägte, diesen durchaus als neue Religion begriff, die mit der Wissenschaft kompatibel sei.
Claus Bertow am Permanenter Link
Seltsam finde ich, dass der transhumanistische Aspekt von Huxleys "evolutionärem Humanismus" bei der Giordano Bruno-Stiftung komplett fehlt.
Jens Herbert am Permanenter Link
Woraus schließen Sie das? Soweit ich weiß, ist Bernd Vowinkel Mitglied des Beirates der GBS. Da scheint doch die Idee des Transhumanismus nicht ganz in der Stiftung zu fehlen.