Die Sicherheit von Journalisten und die Pressefreiheit

Anlässlich der Ereignisse in Uganda warnt die International Humanist and Ethical Union (IHEU) vor einer Beschränkung der Pressefreiheit.

Die Zeitungen der Daily Monitor-Gruppe und ein Radiosender würden von der Polizeit "belagert". Tränengas sei vor den Büros des Daily Monitor abgefeuert worden und die Druckmaschinen und Sendeanlagen deaktiviert. Die Polizei-"Knebelung" folgte auf einer kritischen Berichterstattung in der Presse über die Regierung, die letzte Woche damit gedroht hatte, die Medien zu "bestrafen".

Die IHEU veröffentlicht dazu einen Artikel von Dr. Sylvain Ehrenfeld und Dr. Reba Goodman:

Die Sicherheit von Journalisten und die Pressefreiheit

Jedes Jahr, am 3. Mai, gedenkt die UN mit dem World Press Freedom Day der Pressefreiheit. Dieses Jahr war Sicherheit das Thema. Die Pressefreiheit ist in Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankert.

Heute ist diese Freiheit in ernsthaften Schwierigkeiten. Das Jahr 2012 war ein trauriges Jahr für die Pressefreiheit. Überall auf der Welt gab es einen alarmierenden Anstieg bei der Zahl der getöteten und eingesperrten Journalisten. Unabhängige Journalisten sind repressiven Gesetzen, der Intoleranz von Regierungen gegenüber Dissens und einer Straflosigkeit für die Mörder ausgesetzt.

Im Jahr 2012 wurden 121 Journalisten getötet. Diese Zahl ist fast das Doppelte der jährlichen Zahl von Reportern die, in Ausübung ihrer Pflicht, in den Jahren 2010 und 2011 zusammen getötet wurden. Belästigung, willkürliche Festnahmen und Online-Angriffe sind zudem weiterhin weit verbreitet. Im Jahr 2012 verschwanden 35 Journalisten und 232 wurden inhaftiert.