LUXEMBURG. (hpd) Eine Woche nach dem Start der Buskampagne in Luxemburg mehren sich die Unmutsäußerungen religiöser Vertreter bis hin zu Boykottdrohungen gegenüber den Busunternehmen. Darauf folgten wehrhafte parlamentarische Anfragen in der Deputiertenkammer, während Busunternehmer die Aufkleber wieder abreißen. Ein Bericht von Fiona Lorenz
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WIEN. (hpd) Die Privilegien von Religionsgemeinschaften werden offenbar breiter abgelehnt als es selbst deren offizielle Kritiker erwartet hätten. Die Initiatoren des anlaufenden Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien zeigten sich bei einer Pressekonferenz über einen hohen Zuspruch erfreut. Unter großem medialen Interesse.
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MÜNSTER. (exc/hpd) Wichtige Päpste des Mittelalters haben laut Historiker Prof. Dr. Gerd Althoff die Kreuzzüge und Gewalt gegen ihre Gegner mit Bibelzitaten gerechtfertigt. Texte aus dem Alten Testament, die einen zornigen und gewalttätigen Gott darstellen, hätten im 11. Jahrhundert eine Renaissance erlebt und die kirchliche Lehre geprägt.
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KÖLN / MÜNCHEN. (hpd) Es mehren sich die Anzeichen dafür, dass sich auch bei den Säkularen im Laufe der vergangenen Jahre feste Termine des Feierns herausbilden, die durchaus in die Kategorie Rituale gehören. Dazu gehören auch die Religionsfreien Zonen am Karfreitag, die als Protest gegen das lebensfeindliche Leidensfest der barbarischen Kreuzigung einen Ausgleich der Aufklärung und auch der Fröhlichkeit setzen wollen.
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DEUTSCHLAND. (hpd) In mehreren Bundesländern haben sich Initiativen gebildet, die mit Petitionen an die Landesparlamente auf eine Änderung des Feiertagsgesetzes zur Abschaffung des Tanzverbots hinwirken wollen. In Bremen, ebenso wie in Hessen und Rheinland-Pfalz.
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SCHWERIN. (hpd) Manuela Schwesig, Sozialministerin in Mecklenburg-Vorpommern, rief während einer Jugendweihefeier am vergangenen Samstag zum Engagement gegen Intoleranz und Rechtsradikalismus auf. In ihrer Rede erinnerte sie auch an die sozialdemokratischen Wurzeln der säkularen Feier für Jugendliche und das Verbot in der Nazi-Zeit. Die Jugendweihe stehe in einer demokratischen Tradition. Der CDU-Nachwuchs widersprach umgehend.
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BREMEN. (hpd) „Dieser Schritt ist längst überfällig“, erklärte Horst Isola als Sprecher der sozialen und demokratischen Laizisten in der SPD zum Vorstoß der Humanistischen Union. Diese hatte gestern auf einer Pressekonferenz im Bundespresseamt in Berlin einen Gesetzentwurf vorgestellt, der die Ablösung der historischen Staatsleistungen an die beiden Amtskirchen regeln soll.
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BERLIN. (hpd) Die Humanistische Union (HU) präsentierte die Ergebnisse einer von ihr initiierten Untersuchung über die Staatsleistungen an die evangelische und katholische Kirche, die seit 1949 von den Bundesländern bezahlt wurden: 14 Mrd. Euro. Ebenso sind in der DDR Staatsleistungen bezahlt worden: 630 Mio. Mark. Die Bürgerrechtsorganisation legte einen Gesetzentwurf für die ersatzlose Ablösung der Staatsleistungen vor.
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ROM. (uaar/hpd) Nach dem überraschenden Urteil des Europäischen Gerichtshofes bezüglich der Kruzifixe in den Schulen, kommt vom Europarat eine Hoffnung auf Gleichbehandlung für die konfessionslosen europäischen Bürger.
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BERLIN. (hpd) Die Heinrich Böll Stiftung, die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben und die Humanistische Union hatten zu einer Tagung eingeladen, die dem „Nachdenken über assistierten Suizid und aktive Sterbehilfe“ gewidmet war. Ein Blick über die Grenzen, nach den Niederlanden, berichtet einiges über die Realität dort. Und ein Gespräch mit Dr. Pieter Admiraal.
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BERLIN. (hpd) Philipp Möller im Gespräch mit Alan Posener: "Der Papst begreift nicht, was Demokratie ist, weil er glaubt: so wie in der Kirche eine Meinung herrschen muss – offenbarte Wahrheit – sollte auch in der Gesellschaft ‚die Wahrheit‘ herrschen."
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BERLIN. (hpd) Es gibt Veranstaltungen, da fragt man sich noch Tage später, wo man eigentlich war, als man dort war, was aber nicht das Thema war, da das, was angekündigt worden war, gar nicht thematisiert wurde und durch Verknüpfungen verstellt wurde, die mit der Realität nichts mehr zu tun haben. Eine Tagung zum „Neuen Atheismus“ der Friedrich-Ebert-Stiftung.
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BERLIN. (hpd) Eine illustre Runde saß am Samstag beim TAZ-Kongress auf dem Podium, um sich über „Der Islam, dein liebstes Feindbild?“ zu streiten. Allerdings stritten sie nicht, sondern schlagfertigten sich gegenseitig freundliche Worte in die Ohren.
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BERLIN. (gbs/hpd) Kurz vor der ersten Lesung der Gesetzesentwürfe zur Präimplantationsdiagnostik (PID) im Deutschen Bundestag hat die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) die politischen Empfehlungen des Deutschen Ethikrats scharf kritisiert. „Der Deutsche Ethikrat hat in Sachen PID versagt“, erklärte Stiftungssprecher Michael Schmidt-Salomon. „Die Parlamentarier debattieren auf der Basis von Vorschlägen, die keiner kritischen Prüfung standhalten.“
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BERLIN. (hpd) Rund ein Jahr ist seit dem Bekanntwerden der Pläne für einen laizistischen Arbeitskreis in der SPD vergangen. Der Bundestagsabgeordnete Rolf Schwanitz nahm Stellung zur gegenwärtigen Situation der laizistischen Sozialdemokraten. Schwanitz zeigt sich skeptisch zur Frage, ob ein entsprechender Arbeitskreis noch in diesem Jahr vom Bundesvorstand anerkannt wird.
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