BERLIN. (hpd) Ein Regierungsentwurf zur Modernisierung des Meldegesetzes ist umstritten, weil kirchliche Arbeitgeber dadurch von Kündigungsgründen wie Lebenspartnerschaft und Zweitehe erfahren würden. Am 24.Juni fand hierzu eine Sachverständigen-Anhörung des Innenausschusses statt.
Pfarrer aus dem Osten Deutschlands sammeln Unterschriften gegen den ehemaligen Kollegen und heutigen Bundespräsidenten Joachim Gauck. Sie werfen ihm vor, die Ideale der friedlichen Revolution '89 zu verraten.
KOBLENZ. (hpd) Deutschland erstickt im kirchlichen Mief. Und nicht nur in Nordrhein-Westfalen. Theologen und Pfarrer als Ministerpräsidenten oder Bildungsminister, das ist inzwischen Routine. Ein ostdeutscher Pfarrer als Bundespräsident kann die Deutschen nicht mehr erschüttern. Eine Pfarrerstochter aus der mecklenburgischen Provinz, die ausgerechnet den ehemaligen Vorsitzenden der judenfeindlichen Inquisitionsbehörde in höchsten Tönen lobt, als Bundeskanzlerin?
Populisten argumentieren nicht sachlich, sie sprechen nicht die Vernunft, sondern das Gefühl an. Ihre Botschaft an die Wähler lautet: "Ihr habt Feinde und wir wollen sie bekämpfen. Dann verschwinden eure Probleme von selbst".
Der hpd hat bereits über die Befürchtungen berichtet, dass der Bundestag während der Fussball-Weltmeisterschaft wieder Gesetze verabschieden könnte, die in der Bevölkerung umstritten sind. Es wäre nicht das erste mal.
Jakubčík wies darauf hin, dass die "Katholische Kirche ... während des Zweiten Weltkriegs nicht gelitten" hat, sondern im Gegenteil "einer der größten Verbündeten von Nazi-Deutschland" war.
Weil er eine Debatte über die Rolle der Religion im saudischen politischen System fördern wollte und die saudische Religionspolizei kritisierte, wurde der saudische Blogger und Menschenrechtsaktivist Raif Badawi vor genau zwei Jahren von den saudischen Behörden inhaftiert.
DÜSSELDORF. (hpd) Die kirchlichen Büros in Nordrhein-Westfalen hatten geladen und im Landtag in Düsseldorf gab es eine Selbstvergewisserung der Kirchen und ihrer politischen Parteigänger. Natürlich, in Kleinigkeiten muss man nachjustieren, aber ansonsten ist alles so, wie es ist, gut und soll so bleiben. Danke, Danke, Danke.
DÜSSELDORF/KARLSRUHE. (hpd) Wie völlig uneinsichtig und ideologisch eingemauert in den gegenwärtigen Diskussionen um das Arbeitsrecht sich vor allem die katholische Kirche verhält, zeigt eine überraschende Nachricht, dass sie in der Angelegenheit des so genannten Chefarzt-VerfahrensVerfassungsbeschwerde gegen ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts eingelegt hat.
MÜNSTER. (hpd/exc) Der Grünen-Politiker Volker Beck hat sich für grundlegende Veränderungen in der Religionspolitik ausgesprochen. “Wir brauchen eine Modernisierung des Religionsverfassungsrechts und eine neue Verständigung über dessen Begründung”, sagte der religionspolitische Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag am Mittwochabend in Münster.
Der Dekan der Philosophischen Fakultät an der Universität Rostock, Hans-Jürgen von Wensierski, hält Edward Snowden "für den größten Aufklärer unserer Zeit, für einen Bürgerrechtler neuen Typs". Deshalb will er den Whistleblower zum Ehrendoktor ernennen.
(hpd) Der ehemalige US-Vizepräsident und spätere Friedensnobelpreisträger Al Gore behandelt in seinem neuen Buch “Die Zukunft. Sechs Kräfte, die unsere Welt verändern” neuere globale Entwicklungen im Sinne einer Gefährdung. Dabei ist er aber weniger Analytiker und mehr Beschreiber und setzt außerdem trotz Kritik an den politischen Gegebenheiten in den USA auf die internationale Führungsmacht seines Landes.