Blasphemie

Flagge Somalias

Wegen Blasphemie mit dem Tode bedroht

Wegen Blasphemie und Apostasie – Gotteslästerung und Abfall vom Glauben – wird der somalische Hochschulprofessor Mahmoud Jama Ahmed mit dem Tode bedroht. Die Organisation "Humanists International" (HI) fordert alle Humanist*innen und Humanisten zu Unterstützung und Spenden auf.

Macron: Ein Staatschef mit Rückgrat

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich außergewöhnlich deutlich hinter eine Schülerin gestellt, die nach harscher Islamkritik eine ganze Reihe von Vergewaltigungs- und Morddrohungen erhielt. Inmitten der hitzigen Debatte, die stark von Hass und Häme gegenüber der Religionskritikerin geprägt war, ist die Rückendeckung von höchster politischer Stelle ein wichtiges Signal, welches auch anderen Ländern gut zu Gesicht stünde.

Kanada: Asia Bibi veröffentlicht Buch im Exil

Von der Farmarbeiterin wurde Aasiya Noreen – auch bekannt als Asia Bibi – zum weltweiten Beispiel für die Gefahren, die von Anti-Blasphemie-Gesetzgebung ausgeht. Nach acht Jahren in der Todeszelle, einem Freispruch und einer spektakulären Flucht von Pakistan nach Kanada veröffentlichte die heute 49 jährige Asia Bibi nun ein Buch über ihre Geschichte.

Ein Hoch auf die Meinungsfreiheit

Einer modernen Republik unwürdig, ein Hemmnis für öffentliche Debatten und die Meinungsfreiheit und ein Beispiel für diejenigen Länder, die drastische Strafen für die Lästerung vermeintlicher Götter, Propheten und heiliger Bücher fordern. All das sei der Anti-Blasphemie-Paragraph Irlands nach Aussagen von Justizminister Charlie Flanagan gewesen. 

Gefängnis

Reporter ohne Grenzen fordern Entkriminalisierung von Blasphemie

Anlässlich des fünften Jahrestags des Anschlags auf die Redaktion des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo fordern die "Reporter ohne Grenzen" (ROG) gemeinsam mit zwei Sonderberichterstattern der Vereinten Nationen die Regierungen sowie internationale Organisationen weltweit auf, Journalistinnen und Journalisten gegen Angriffe aufgrund von religiöser Intoleranz zu schützen.

Brasilien: Richter ließ schwulen Netflix-Jesus löschen

Die Jesus-Satire einer brasilianischen Comedy-Truppe beim Streamingdienst Netflix hatte christliche Gemüter erschüttert. Es folgten fast so viele Gerichtsurteile, wie das fliegende Spaghettimonster nudelige Anhängsel hat, so dass die meisten auf Netflix nachsehen, ob der Kurzfilm um einen womöglich homosexuellen Jesus gerade mit richterlichem OK online oder gelöscht worden ist.