Evolution

Kunst am Bau für die Evolution

Am 21. Januar dieses Jahres wurde der erste Evolutionsweg feierlich eröffnet. Er hat nun eine weitere künstlerische Ergänzung erhalten. Das bisher eher unansehnliche Trafohäuschen der Süwag-Tochter Syna GmbH und der Energiegesellschaft Leimen erhielt durch den Graffiti-Künstler Raphael Joachim einen neuen, evolutionären Anstrich.

Oberschenkelknochen eines männlichen Neandertalers aus der Hohlenstein-Stadel-Höhle in Deutschland.

Die frühe Geschichte der Neandertaler in Europa

Forschende haben am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig Teile des Erbguts von zwei etwa 120.000 Jahre alten Neandertalern aus Deutschland und Belgien sequenziert. Die Analysen dieser Erbgut-Sequenzen ergaben, dass die letzten Neandertaler, die vor etwa 40.000 Jahren lebten, zumindest teilweise von diesen etwa 80.000 Jahre älteren europäischen Neandertalern abstammen. 

Drosselrohrsänger

Neues Modell zur Ausbreitung von Lebewesen

Die Biologin Jitka Polechová erstellte in einem vom Wissenschaftsfonds FWF finanzierten Projekt ein theoretisches Modell zur Beschreibung der Ausbreitung von Tier- und Pflanzenarten. Sie konnte zeigen, dass die zugrundeliegenden Mechanismen einfacher sind als bislang gedacht, was wichtige Konsequenzen für den Artenschutz hat.

Abenteuer Evolution

Zum zweiten Mal in Folge stellte die GBS Karlsruhe, gefördert durch die Giordano-Bruno-Stiftung und in Kooperation mit dem Institut für Biologiedidaktik der Universität Gießen, das "Evokids"-Projekt bei den Science Days für Kinder im Europa-Park Rust vor.

Die Evolution der Kohäsion

Ein fast faustisch anmutendes Projekt unternimmt Christoph Meißelbach mit seinem umfangreichen und ausdifferenzierten Buch "Die Evolution der Kohäsion. Sozialkapital und die Natur des Menschen". Sein Anspruch ist es letztlich eine Brücke zu schlagen von der Philosophie (ontologischer Realismus), über die Gesellschaftswissenschaften zu den Naturwissenschaften (biologische Evolution).

Junger Orang-Utan im Leipziger Zoo

Orang-Utans setzen Werkzeuge intelligent ein

Orang-Utans sind uns Menschen in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich. Ihre DNA stimmt zu 97 Prozent mit unserer überein und sie verfügen über ein Langzeitgedächtnis. Dass sie darüber hinaus auch in der Lage sind, Werkzeuge je nach Situation zielführend einzusetzen, konnte ein Forscherteam der Uni Wien nun im Versuch zeigen.