BERLIN. (hpd) Nigel Farage, der Führer der "UK Independence Party" (Ukip), der britischen Unabhängigkeitspartei, lässt die staunende Nation fröhlich winkend zurück. Nach Boris Johnson schleicht sich jetzt also der zweite Hauptverantwortliche für das Referendum über den EU-Austritt aus seiner Verantwortung.
BERLIN. (hpd) Was tun? Die Aussichten in Großbritannien sind düster. Schottland und Nordirland könnten das Vereinigte Königreich verlassen. In England zeichnet sich ein Klassenkampf ab zwischen Jung und Alt, Groß- und Kleinstadt, Gewinnern und Verlieren der Globalisierung. Die Sieger der Volksabstimmung werden sich schnell verfeinden: die einen wollen ein modernes, dereguliertes Großbritannien, die anderen wollen zurück in die 1970er Jahre. Der Kampf wird nicht intellektuell ausgetragen werden.
BERLIN. (hpd) Eine vom britischen Justizministerium in Auftrag gegebene Untersuchung hat ergeben, dass muslimische Seelsorger in englischen Gefängnissen islamistische Schriften verbreiten. Dies berichtet die britische Times unter Berufung auf eine Quelle in Regierungskreisen. Das Ministerium selbst hat die Ergebnisse der Untersuchung noch nicht veröffentlicht.
BERLIN. (hpd) Laut britischen Medienberichten hat ein muslimischer Mann vor einem Familiengericht in Exeter (Devon) darauf geklagt, seine beiden sechs und vier Jahre alten Söhne beschneiden lassen zu dürfen. Das Gericht hat die Beschneidung nun untersagt.
Die Mitglieder von Großbritanniens Grüner Partei (engl. Green Party) stimmen zurzeit über ihre inhaltlichen Positionen ab, mit denen sie bei der Wahl zum Unterhaus antreten wollen. Einer ihrer Pläne: Grundrechte für Tiere.
BERLIN. (hpd) Es war so klar wie abzusehen: kaum bietet sich die kleinste Möglichkeit, versucht die Regierung, unter Verweis auf eine Terrorgefahr, Grundrechte auszuhebeln. Jetzt will Innenminister de Maizière die Verschlüsselung im Internetverkehr aushebeln.
Obwohl bereits seit 1985 ist die Beschneidung weiblicher Genitalien in Großbritannien verboten ist, hat erst jetzt erstmalig eine Frau den Mut gefunden, die mutmaßlichen Täter vor Gericht zu bringen.
In Großbritannien wurde der Vorschlag gemacht, dass bereits Kleinkinder, die sich zu Terroristen entwickeln könnten, umfassend überwacht werden sollen.
LONDON. (hpd) Während in Deutschland die Debatte um einen ärztlich assistierten Suizid immer noch in vollem Gange und mit offenem Ausgang ist, nimmt die Debatte auch in Großbritannien wieder neuen Schwung auf. Auch hier gab es mehrere Versuche die Gesetzeslage bezüglich der Sterbebegleitung zu ändern, doch bisher scheiterten alle Anläufe.
In Großbritannien wurde ein Programm gestartet, dass innerhalb einer Generation weltweit die Praxis von Genitalverstümmelung (FGM) und Zwangsverheiratung junger Frauen beenden will.