HAMBURG. (hpd) Vor wenigen Tagen hat der frühere Fußball-Nationalspieler Marcell Jansen seinen endgültigen Rücktritt vom Profifußball erklärt – mit nur 29 Jahren. So überraschend der Rücktritt auch kam, umso enttäuschender war die Reaktion von Rudi Völler, Sportdirektor beim Bundesligisten Bayer Leverkusen.
TRIER. (hpd) Im Jahr 2015 sind bislang mehr Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte verübt worden als in den Jahren zuvor. Momentan wurden rund 200 Fälle registriert: Überwiegend handelt es sich um Brandanschläge, Körperverletzungsdelikte gegenüber Flüchtlingen, sowie rassistisch motivierte Demonstrationen. Es kann mittlerweile offenkundig von Terrorismus gesprochen werden, auch wenn das politische Akteure nicht wahrhaben wollen.
BERLIN. (hpd) Im vergangenen Jahr musste die katholische Kirche etwa 220.000 Kirchenaustritte verzeichnen – so viele wie nie zuvor. Bei der evangelischen Kirche muss sogar von weitaus höheren Zahlen ausgegangen werden. Die Kirche führt dazu teils fadenscheinige Gründe an.
TRIER. (hpd) Die meisten Sportarten, die wir kennen, sind nahezu unumstrittene Männerdomänen. Sogar innerhalb der Frauenabteilungen bei Sportarten wie Fußball oder Handball ist es mehr Regel als Ausnahme, dass Männer Frauen trainieren. Doch wie wäre es mal umgekehrt?
KONSTANZ. (hpd) Der Evangelische Kirchentag in Stuttgart ist zu Ende gegangen. Zehntausende feierten unter dem Motto "…damit wir klug werden!" – und auffällig peinlich wurde auf den meisten Veranstaltungen des großen Glaubensfestes die zweite Hälfte von Psalm 90, Vers 12 ausgeklammert.
BERLIN. (hpd) Papst Franziskus ist mittlerweile seit mehr als zwei Jahren im Amt. Manche der anfangs lauten Jubelrufe sind verhaltener geworden, verschiedene seiner Äußerungen werden als widersprüchlich angesehen. Den einen gehen seine Reformschritte nicht weit genug, den anderen viel zu weit.
MAINZ. (hpd) Ist die stereotype Darstellung eines dunkelhäutigen Menschen im Logo einer Mainzer Bedachungsfirma rassistisch oder eine humorvolle Tradition? Seit Monaten sorgt diese Frage in der Landeshauptstadt für Diskussionen und erregt mittlerweile auch überregional Aufmerksamkeit. Eine Übersicht der Ereignisse.
TRIER. (hpd) Der neue Film "Los Veganeros" von Lars Oppermann sollte eine humorvolle Liebeserklärung an den Veganismus werden. Insbesondere für Vegetarier und Veganer dürfte die Low-Budget-Produktion jedoch ein Ärgernis sein. Verurteilender Dogmatismus und missionarische Überheblichkeit machen den Film streckenweise unerträglich.
TRIER. (hpd) Die SPD-Bundestagsabgeordnete Katarina Barley diskutierte mit dem Trierer Bischof Stephan Ackermann über den ärztlich assistierten Suizid. Insbesondere die Positionierung von Katarina Barley wäre eine gute Gesprächsgrundlage für tiefer gehende Betrachtungen gewesen. Trotz kontroverser Standpunkte verlief die Diskussion jedoch weitgehend oberflächlich.
WEIMAR. (hpd) Von mal zu mal unlogischer werden die Versuche der Kirchenfunktionäre, die Subventionen für den Katholikentag 2018 in Münster zu erbetteln. In Ergänzung zum Bericht von Freitag sollen noch einmal die schönsten Floskeln belacht werden. Von Katholiken als Klimakämpfern und nicht messbarer Wohltätigkeit von Atheisten.
STEISSLINGEN. (hpd) Denkverbote lockern, Gläubige zum Nachdenken über ihren Glauben anregen? Wer das will, setzt sich rasch dem Verdacht der Blasphemie aus. Die Frage, ob nicht das der eigenen Glaubensrichtung ins Konzept passende Gottesbild die eigentliche Blasphemie, das fundamentale Sakrileg darstellt, soll sich unter diesen Umständen erst gar nicht stellen. Den Gottesfrieden stört in dieser Sicht nur derjenige, der zum Denken anregt, nicht der fraglos Gläubige.
BERLIN. (hpd) Die Befürchtung, dass sich die Demokratie durch Terroristen erpressen lässt, wurde bereits geäußert, als eine Pegida-Demonstration wegen einer - bisher noch immer nicht bestätigten - Terrorwarnung abgesagt wurde. Nun scheint es, als wären die Befürchtungen berechtigt: ein Mottowagen des Kölner Rosenmontagszuges wird nicht mitfahren. Er wollte sich mit den “aktuellen Vorfällen in Paris und den Reaktionen darauf auseinandersetzen.”
ERFURT. (hpd) Seit November ist Ulrich Neymeyr (1957 in Worms geboren) katholischer Bischof in Erfurt und besucht nun “die Menschen seines Bistums”. In Saalfeld und Rudolstadt begegnete er dieser Tage neben Kleinkindern und über 90jährigen Seniorinnen sogar Metallarbeitern, wissen die “unabhängigen” Thüringer Medien in überschäumendem Tonfall zu berichten.
BERLIN. (hpd) Zur Auseinandersetzung um die Vollverschleierung ist es an einer Grundschule in Essen/NRW gekommen. Die Mutter eines im Sommer eingeschulten Jungen trägt aus religiös-ideologischen Gründen den Niyab. Nach heftigen Protesten anderer Eltern ist ihr jetzt untersagt, in dieser Bekleidung die Schule zu betreten.
STEISSLINGEN. (hpd) Nun regen sich ein paar Parteipolitikerinnen und Parteipolitiker. Das Urteil des BVG zu einer sehr wichtigen Frage des kirchlichen Arbeitsrechts wirkt in der Tat skandalös. Aber es stützt sich, das müssen wir Karlsruhe lassen, auf das Grundgesetz. Und Aufregung bringt nichts. Die Italiener sagen piangere non vale, weinen ist nichts wert.