Mit dieser quälenden Frage wendet sich ein kleiner Junge bei einem öffentlichen Auftritt des Papstes an das Oberhaupt der katholischen Kirche. Der Papst entzieht sich einer Antwort, indem er das rhetorisch ermunterte Publikum antworten lässt. Kein Wunder, würde seine eigene, zwangsläufig an der katholischen Dogmatik orientierte Antwort dem kleinen Jungen doch das Herz brechen und den Papst als Unmenschen dastehen lassen.
In seiner Neujahrsansprache sprach Papst Franziskus zahlreiche Mahnungen aus. Unter anderem warnte er vor einer vermeintlichen Fehlinterpretation der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Was ist davon zu halten?
Papst Franziskus vertritt einen geradezu wahnhaften Glauben an den Teufel, der sich durch sein gesamtes theologisches Denken zieht. Dies wurde wieder jüngst in einem Interview deutlich, das ein italienischer Sender mit ihm führte.
Der katholische Papstmaler Michael Triegel greift Gerhard Richters Kölner Domfenster an: Es "bleibe im Vagen". Hossa, da hat ja mal der richtige Löwe gehustet!
Warum man als Glaubensverfechter lieber schweigen sollte, wenn es um unklare Aussagen geht.
In Rom hat sich kürzlich Jorge Mario Bergoglio, ein Argentinier im fortgeschrittenen Rentenalter, ein weißes Kostüm angezogen, eine weiße Mütze aufgesetzt, sich an sein Fenster gestellt und gesprochen: Man möge sich in Acht nehmen vor Wahrsagern und Horoskopen. Wer Wahrsager oder Horoskope konsultiere, gehe unter. Bergoglio selber, der für seine Auftritte den Namen "Franziskus" nutzt, ist Anführer des einzigen Gottesstaates in Europa, und als solcher hat er hier mit sicherem Instinkt seine Konkurrenz angegriffen: Märchenerzähler unter sich, im erbitterten Wettstreit. Ein Bedarf für ihre Dienste ist ja offenbar vorhanden, daher sei die Frage erlaubt: Glaube, Astrologie, Wahrsagerei – womit fährt man wirklich am besten? Hier ein kleiner Faktencheck.
Der Missbrauchsskandal hat die katholische Kirche nach wie vor fest im Griff. Zwar haben sowohl Papst Franziskus als auch sein Vorgänger dem Kindesmissbrauch in den Reihen der eigenen Kirche offiziell den Kampf angesagt, doch ob es der Vatikan wirklich ernst damit meint, wird immer wieder bezweifelt.
Mag Papst Franziskus Atheisten wirklich lieber als heuchlerische Katholiken? So jedenfalls ist es derzeit überall zu lesen. Ein genauerer Blick auf die Predigt des Papstes zeigt jedoch, dass Franziskus von seiner negativen Sicht auf Atheisten nicht abgerückt ist.
Zwei Menschen geben sich das Ja-Wort. Ein Grund zur Freude. Es sei denn, beide gehören demselben Geschlecht an und sind katholisch. Dass homosexuelle Katholiken eine staatlich eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen, ist zum Glück trotzdem keine Seltenheit. Dass dies jedoch zwei Nonnen wagen, ist eher ungewöhnlich.
Viele sehen in Jorge Mario Bergoglio einen weltoffenen Papst. Seine jüngsten Äußerungen zeigen abermals, dass es sich dabei um einen hartnäckigen Mythos handelt, der die erzreaktionäre Haltung des Kirchenoberhauptes verkennt.
Die Sommermonate sind an der Weichsel ziemlich reich an wichtigen politischen und gesellschaftlichen Ereignissen. Zuerst der NATO Gipfel. Dabei wird der Beschluss über die Stärkung der s.g. NATO-Ostflanke weltweit das wichtigste politische Ergebnis dieses Treffen werden. Doch die größten Schlagzeilen in der hiesigen Presse und in den Internetforen hat die Rede des amerikanischen Präsidenten verursacht.
Jorge Bergoglio, von vielen verehrt als Papst Franziskus, sprach sich auf seinem Rückflug vom Weltjugendtag in Krakau gegen die Gleichsetzung von Islam und Gewalt aus. Löblich, findet hpd-Kommentator Falko Pietsch. Allerdings unterschlägt der Papst – für sein Metier nicht ganz unerwartet – dass Gewalt auch im Namen der Religion begangen wird.
BERLIN. (hpd) Papst Franziskus ist auf mich zugegangen. Nein, nicht nur auf mich. Auf alle Homosexuellen, aber auch auf die Armen, die Benachteiligten und Schwachen. Auf alle, die die katholische Kirche in ihrer Vergangenheit verletzt haben könnte. Da scheint es vielleicht ganz praktisch, dass man nicht ins Detail geht. Es könnte länger dauern, bis diese Liste abgearbeitet ist.
BERLIN. (hpd) Heute, am Freitag, 06. Mai 2016, knallen die Sektkorken. Es wird der Internationale Karlspreis an Seine Heiligkeit, Papst Franziskus, verliehen. Eigentlich findet die Verleihung traditionell am Feiertag "Christi Himmelfahrt" im Krönungssaal des Rathauses der Stadt Aachen statt, aber diesmal reist die Schar der Karl-Verehrer nach Rom, um einen Papst vom anderen Ende der Welt für seine Verdienste um Europa zu ehren. Terminschwierigkeiten haben dazu geführt, die Verleihung einen Tag nach Christi Himmelfahrt zu zelebrieren, dem Tag "an dem der Gottessohn von einer Wolke aufgenommen und ihren Blicken entzogen wurde".
BERLIN. (hpd) Nach der Veröffentlichung des Lehrschreibens von Papst Franziskus gab es viel Aufschrei: Manche Kircheninitiative war begeistert von den "Reformen", die der Pontifex angestoßen haben soll. Viele Kritiker sahen dagegen eher eine riesige Enttäuschung über die minimalen Zugeständnisse an die Ortskirchen, die nun im Einzelfall darüber entscheiden sollen, wie mit Christen in angeblicher Sünde umgegangen werden darf.
BERLIN. (hpd) Papst Franziskus, die vermeintliche moralische Autorität des Westens, war auf einer PR-Tour nach Lesbos, wohlwollend begleitet von den ihm ergebenen Medien.