Leipzig ist weder für seine vielen Katholiken noch für volle Kassen bekannt. Bei der katholischen Kirche ist genau das Gegenteil der Fall. Sollte die Stadt Leipzig also eine Million Euro für den Katholikentag 2016 aufbringen?
Der neue Freiburger Erzbischof Stephan Burger legte entsprechend des Konkordats von 1933 vor seiner Weihe vor der Landesregierung in Stuttgart den traditionellen Treueeid ab.
Im Juni 2014 luden die beiden Kirchenbüros des NRW Landtags zu einem großen "Symposium - Staat und Kirche in NRW" in den Landtag ein. Aber nur die amtierenden Landes-Politiker. Vertreter anderer Religionen oder gar säkulare Humanisten wurden nicht eingeladen.
Der hpd berichtete bereits über die Veranstaltung im Landtag Düsseldorf, die den Eindruck machte, eine rein kirchliche Lobbyveranstaltung zu sein. Das hat Rolf Bergmeier genau so gesehen und entsprechend kommentiert.
POLEN. (hpd) Im April wurde der Initiator des größten Jesus der Welt, Sylwester Zawadzki, in Świebodzin auf einem Friedhof beigesetzt. Laut wurde es um die Beisetzung des Priesters, als sein Herz im Mai am Fuße des Jesus in einer feierlichen Zeremonie begraben wurde. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, doch scheinen einige Bewohner noch im tiefsten Mittelalter zu leben.
Die Humanistische Alternative Bodensee (HABO) hat eine Anfrage an das Bundesumweltministerium eingereicht, die sich mit der Besetzung der Kommission zur Suche nach einem Endlager für Atommüll beschäftigt.
REGENSBURG. (hpd) In diesen Tagen treffen sich in Regensburg neben vielen Katholiken auch eine etwas kleinere Schar Konfessionsfreier. Zwischen der nachgeholten Rede von Sonja Eggerickx und Gunkl’s scharfen Worten ging es am zweiten Tag des Humanistentages vor allem um die Trennung von Staat und Kirche.
Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) begrüßt die von Martin Schulz initiierte Debatte über Kreuze in öffentlichen Einrichtungen.
Die Humanistinnen, Humanisten und Konfessionsfreien in der Bayern-SPD haben in einer Pressemitteilung ihre Unterstützung für Martin Schulz mitgeteilt, der kürzlich dafür eintrat, dass religiöse Symbole aus der Öffentlichkeit entfernt werden sollten.
Kaum hat es ein europäischer Spitzenpolitiker gewagt, sich für eine deutlichere Trennung von Staat und Kirche auszusprechen, weht ihm ein scharfer Wind ins Gesicht.
OSNABRÜCK. (hpd) Keine diskriminierenden Sonderrechte mehr für kirchliche Einrichtungen – das beschlossen der Rat in Osnabrück und in Stuttgart. Beide wollen als Auftraggeber nicht länger hinnehmen, dass die Beschäftigten unter kirchlicher Trägerschaft nicht die vollen Rechte wie bei städtischer und privater haben.
Norbert Lammert, der als Bundestagspräsident einen säkularen Staat vertreten sollte, ist der Auffassung, dass ein solcher religiöse Bezüge und Begründungen benötige.
Im Streit darum, ob es zulässig sei, dass Kinder im Musik- (und Mathematik-)unterricht einer Volksschule Kirchenlieder singen dürfen, gab es nach Informationen des Standard die erste Konsequenz für einen der Entscheider.