Der hpd sprach bereits am Montag mit Fariborz Jabbari, dem Onkel der am vergangenen Wochenende gehenkten Reyhaneh Jabbari. Gestern gab er eine Pressekonferenz.
BERLIN. (hpd) Mit Tränen in den Augen bedankte sich der Onkel der am Wochenende im Iran gehenkten Reyhaneh Jabbari bei den drei jungen Frauen, die vor der iranischen Botschaft in Berlin gegen die Hinrichtung protestierten. Zu diesem Zeitpunkt saßen die drei bereits mit angelegten Handschellen im Polizeiwagen.
TRIER. (hpd) Die Hinrichtung wurde mehrmals verschoben. Nun wurde das Todesurteil gegen die junge Iranerin Reyhaneh Jabbari trotz internationaler Proteste vollstreckt.
BERLIN. (hpd) Die Hinrichtung der Iranerin Reyhaneh Jabbari könnte in den nächsten Stunden oder Tagen vollzogen werden. Eine Petition könnte die Vollstreckung eventuell noch verzögern oder ganz aussetzen.
Nach Angaben des US-Informationszentrums zur Todesstrafe (DPIC) wurden seit 1973 in den USA 146 zum Tode Verurteilte für unschuldig erklärt, davon zehn in Texas.
Wieder einmal wurde in den USA ein zum Tode Verurteilter stundenlang zu Tode gequält. Dem verurteilten Doppelmörder wurde ein Giftcocktail gespritzt, der diesen nicht sofort tötete...
TRIER (hpd) Der 11. Juli ist der internationale Tag gegen Steinigung. Der hpd führte mit der Menschenrechtlerin Mina Ahadi ein Interview über die Bedeutung dieses Tages, ihren Kampf gegen Hinrichtungen und die Zusammenarbeit mit der Giordano-Bruno-Stiftung.
Trotz der "Panne" beim Vollzug der Todesstrafe im US-Bundesstaat Oklahoma vor wenigen Wochen soll die Hinrichtung eines zum Tode Verurteilten im US-Bundesstaat Missouri nicht aufgeschoben werden.
KÖLN. (hpd) Mina Ahadi ruft zum 10. Mai 2014 zu einem bundesweiten Aktionstag gegen die Todesstrafe auf. Anlass dafür sind vor allem die Todesurteile und -strafen, die im Iran verhängt werden.
Gestern veröffentlichte Telepolis einen Artikel, der sich mit einer aktuellen Studie in den USA befasst, wie viele Todesurteile gegen Unschuldige ergehen.
In einem Interview mit der Deutschen Welle betont Hamed Abdel-Samad, dass die jüngst in Ägypten verhängten Massen-Todesurteile ein politischer Fehler sind. Damit, so der Autor, würden neue Märtyrer erschaffen.
Internationale Proteste nach einem ersten Schauprozeß in Ägypten haben nicht verhindern können, dass in einem zweiten Massenprozeß 683 Muslimbrüder zum Tode verurteilt wurden.