Nun gibt es auch noch einen Film von Wim Wenders mit Franziskus. Bei einem Regisseur, dem ein Ehrendoktortitel in Theologie verliehen wurde, ist das wenig verwunderlich. Aber auch bei vielen, die sonst eher kaum Positives an der katholischen Kirche entdecken können, genießt Franziskus Sympathie. Demgegenüber lautet die These dieses Artikels: Vorbehalte, die Papst Franziskus gegenüber der kapitalistischen Wirtschaft formuliert, sind nicht mit Gesellschaftskritik zu verwechseln. Er meint sie anders: Als Erinnerung daran, dass die Welt nie der Boden des Glückes sein kann, der Christenglaube aber schon.