Universitäten und Forscher*innen in Europa arbeiten chinesischen Militäreinrichtungen zu. Das zeigt die internationale Recherche "China Science Investigation". In chinesischer Militär-, Roboter- und Überwachungstechnik steckt also auch deutsche Grundlagenforschung.
Zum Herbst die Impfquote erhöhen – ganz ohne Zwang. Wie dies bewerkstelligt werden könnte, zeigt die Studie eines internationalen Forschungsteams unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen. Demnach hängt die Bereitschaft der Menschen, sich impfen zu lassen, mit dem vermuteten Vertrauen der Ärzteschaft in die Impfung zusammen. Allerdings zeigt die Untersuchung eine große Diskrepanz zwischen den Annahmen der Bevölkerung und der tatsächlichen Meinung der Ärzteschaft.
Nach zwei Jahren Pandemiepause gibt es wieder ein Camp Quest – ein Sommerlager für Kinder und Jugendliche, bei dem neben Spaß und Sport wissenschaftliche Themen, Philosophieren und kritisches Denken im Zentrum stehen. Dieses Jahr im Juli dreht sich alles um das Thema Energie. Die Chance für Jugendliche, die relevanten Themen zu verstehen und hautnah zu erleben. Dieses Jahr öffnet sich das Camp speziell auch für geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine.
Der Placeboeffekt ist wirkmächtig und ziemlich vertrackt: Die Medizin muss seine Grenzen respektieren, um von ihm zu profitieren, sagt unsere Kolumnistin Natalie Grams-Nobmann.
Es gibt unendlich viele Ernährungstipps, oft sind die aber viel heißer gekocht als gegessen. Was ist seriös und wissenschaftlich haltbar? Unsere Kolumnistin, die Ärztin Natalie Grams-Nobmann, serviert evidenzbasierte Ernährung.
Die "Offene Akademie" hat am 19. März ein Statement veröffentlicht, in dem die Wissenschaftler sich zum Krieg in der Ukraine positionieren. Sie fordern ein sofortiges Ende des Angriffs, aber auch eine weitere wissenschaftliche Zusammenarbeit mit russischen Forschern. Der hpd veröffentlicht das Statement in vollem Wortlaut und in drei Sprachen.
Der Gründer der Initiative Gesichter der Demokratie, Sven Lilienström, sprach mit Prof. Dr. Klaus Hasselmann über Demokratie, Klimawandel und die zugegeben hypothetische Frage, wie die Welt in 90 Jahren aussehen könnte.
Mehr als 100 Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträger verschiedenster Disziplinen rufen angesichts des von russischem Boden ausgehenden Krieges in der Ukraine zum Frieden auf. Dazu haben sie eine Deklaration unterzeichnet, die von der Max-Planck-Gesellschaft initiiert wurde und die von den Lindauer Nobelpreisträgertagungen unterstützt wird.
Eine aktuelle Studie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zeigt, dass das Vertrauen der Bevölkerung in die Wissenschaft während der Corona-Pandemie gestiegen ist. Ferner zeigt sie, dass Verschwörungstheorien insgesamt nur wenig Zustimmung erhalten.
Seit jeher will der Mensch wissen, woher er kommt und warum alles so ist, wie es ist. Zunächst beantwortete man sich die "großen Fragen" mit Spekulationen, die zur Wahrheit wurden – ein Grundkonzept von Religionen. Wissenschaftlich betrachtet stellt sich jedoch heraus, dass all diese Überzeugungen weit von der Wahrheit entfernt sind.
Vor zehn Jahren erschien die Dokumentation "Die Mondverschwörung" vom Dokumentarfilmer Thomas Frickel. Was damals niemand für möglich gehalten hätte, ist heute Realität: Hilfsanfragen zu Verschwörungstheorien und Esoterik stehen bei Sektenberatungsstellen an erster Stelle. Eine Aktualisierung von Jan-Christian Petersen.
Zügige Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 für die Hälfte der Bevölkerung könnte die vierte Infektionswelle wahrscheinlich brechen. Denn sie könne die Zahl Ansteckungen und Übertragungen bei diesen Personen nochmal auf ein Zehntel reduzieren. Dies ist eine zentrale Aussage einer Stellungnahme, die ein Team um Viola Priesemann, Leiterin einer Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen, formuliert hat.
Die Ärztin und Kolumnistin Natalie Grams-Nobmann hat Verständnis für kritisches Hinterfragen beim Impfen. Sie selbst grübelt aber, warum Laien sich nicht auf Expertinnen und Experten mit Fachwissen verlassen.
Ärztin und Kolumnistin Natalie Grams-Nobmann hat Alternativmedizin früher einmal sogar für die bessere Medizin gehalten. Aber nicht erst seit der Krise ist ihr klar: Im Zweifel gibt es keine Alternative zur echten Wissenschaft.
Homöopathen freuen sich derzeit über den Umstand, dass das Wort "Homöopathie" in der neuen medizinischen Leitlinie zur komplementären Krebsbehandlung vorkommt. Das geht so weit, dass behauptet wird, nun sei die Evidenz der Homöopathie wissenschaftlich belegt und die Landesärztekammern sollten ihre Beschlüsse revidieren, Homöopathie aus den Weiterbildungsordnungen zu streichen. Das Informationsnetzwerk Homöopathie (INH) schafft Klarheit.