DEIDESHEIM. (hpd) Die beliebige Interpretierbarkeit von Gottes Willen ist meiner Meinung nach einer der Hauptgründe, warum Monotheismen überwunden werden sollten. Da deren "Gott" weder definiert, noch bewiesen werden kann – was viele Theologen mittlerweile einräumen – ist die "Erforschung seines Willens" - und damit dessen Definition - unmöglich. Die Folge ist ein bereits schwer zu löschender Flächenbrand. Der Autor versucht, einen utopischen Ausweg aufzuzeigen.
DORTMUND (hpd) Wenn man das Dortmunder Rathaus betritt, weist bereits das Türschild mit dem Dortmunder Wappen darauf hin, welcher Geist in diesem Haus wirkt. Sternsinger dürfen ihre Segenswünsche sicher nicht erst seit 3 Jahren, wie die Schildchen ausweisen, dem Haus überbringen. Gottlos sollte man jedoch besser nicht sein.
DEIDESHEIM. (hpd) Unsere subjektive Wahrnehmung unterscheidet zwischen Innen- und Außenwelt. Religionen können hier wie dort friedlich, aber auch aggressiv wirken. Dieser Bericht beschäftigt sich ausschließlich mit der Innenwelt im Monotheismus. Wie sollte der Gläubige nach dessen reiner Lehre mit sich selbst umgehen? Selbstbefriedigt oder autoaggressiv?
TRIER. Jorge Mario Bergoglio alias Papst Franziskus erlaubt katholischen Priestern, Abtreibungen zu vergeben. Wer dies als Ausdruck päpstlicher Barmherzigkeit deutet, irrt gewaltig. Ein Kommentar.
Gebete, Traditionen und Rituale strukturieren das religiöse Leben. Steffen König geht auf Spurensuche quer durch Deutschland, lässt sich einweisen und will wissen: Wie komme ich rein in eine Religion? Aber auch: Wie werde ich sie wieder los?
GRAZ. (hpd) Nicht nur der in der Überschrift gestellten Frage geht der Autor nach, sondern hauptsächlich jener, ob der Jesuit Bergoglio als Papst Franziskus nur ein "Fassadenstreicher" in der Maske des Gutmenschen ist oder ob er es mit der "armen Kirche" für die Armen, ernst meint.
BIELEFELD. (hpd) Kann man als Atheist guten Gewissens in eine Kirche gehen, wenn eine Verwandte dort Hochzeit feiern möchte? Der hpd-Leser Walter Stuke verneint das und schreibt der zukünftigen Braut einen langen, aufklärerischen Brief.
Was kommt nach dem Tod? Diese Frage beschäftigt uns seit jeher. Schon immer sind wir mit unserer Endlichkeit konfrontiert. Religionen geben unterschiedliche Antworten auf die Frage nach dem Jenseits.
BONN. (hpd) Der Publizist Jörn Seinsch liefert in seinem Buch "Ein Gott der Liebe? Wie Theologen die Bibel verfälschen" mehrere Kapitel, die sich kritisch auf Teile und Themen des Alten und Neuen Testaments beziehen. So wichtig der Hinweis auch auf "schlimme Stellen" in den "Heiligen Schriften" ist, so gibt es zu dem Buch doch merkwürdige Begleitumstände und Deutungen.
STEISSLINGEN. (hpd) Seit über 40 Jahren kenne ich Hubertus Mynarek und halte ihn aufgrund seiner imponierenden Biographien über Wojtyla und Ratzinger für den Papst der Papst-Biographien. Wer sich umfassend informieren möchte, ist auf Mynareks Bücher verwiesen; es findet sich nichts Besseres. Das halte ich, selbst Autor von mehreren Büchern über die beiden letzten Päpste, neidlos fest.
DEIDESHEIM. (hpd) Kaum brodelt die Beziehung zwischen Israels Ministerpräsident Benjamin Nethanjahu und dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama wegen der iranischen Atompläne einem neuen Höhepunkt entgegen, da steht weit schlimmeres Ungemach ins Haus: Urim oder Thummim (welcher von beiden ist zum augenblicklichen Zeitpunkt noch nicht aktenkundig) sollen sich in der Hand der US-Amerikaner befinden.
BERLIN. (hpd) Klöster und Kirchen in der Schweiz und in Österreich weigern sich, Flüchtlinge aufzunehmen. Daran zeigt sich: wenn die vielbeschworene Nächstenliebe konkret wird, vergessen die Kirchen ihre eigenen Ansprüche. Mahnende Zeigefinger und moralische Sprüche haben sie nur für "die Anderen".
BERLIN. (hpd) Regelmäßig liefern die Medien Schlagzeilen über Glauben, Religionsgemeinschaften und Kirchen. Einmal geht es um Kruzifixe in öffentlichen Schulen, dann steht zur Debatte, ob Lehrerinnen oder Richterinnen Kopftücher oder Burka tragen dürfen. Ein Fußballstar aus Italien wehrt sich vor Gericht gegen eine Nachzahlung der ihm unbekannten Kirchensteuer in Millionenhöhe für seine Zeit als Spieler beim FC Bayern.