Prof. Dr. Dipl.-Pol., Dipl.-Soz. Armin Pfahl-Traughber, Jg. 1963, ist hauptamtlich Lehrender an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Brühl, Lehrbeauftragter an der Universität Bonn und Herausgeber des "Jahrbuchs für Extremismus- und Terrorismusforschung". Seine Arbeitsschwerpunkte sind Antisemitismus, Extremismus, Ideengeschichte, Religion, Terrorismus und Totalitarismus. Er ist Mitglied im Beirat des Bündnisses für Demokratie und Toleranz und gehörte beiden "Unabhängigen Arbeitskreisen Antisemitismus" des Deutschen Bundestags an.
Armin Pfahl-Traughber
Von Armin Pfahl-Traughber auf HPD erschienen
Ein Klassiker der Medienkritik erstmals in deutscher Übersetzung
"Das Propagandamodell"
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Das von Noam Chomsky und Edward S. Herman entwickelte "Propagandamodell" gehört zu den "Klassikern" der Medienkritik, ihr einschlägiges Buch dazu erschien aber erst jetzt in deutscher Übersetzung. Berechtigt wird auf ökonomische und politische Interessen bei der Medienberichterstattung verwiesen, aber doch allzu eindimensional und monokausal eine Linie von den "Herrschenden" zu den Medien gezogen.Alles lesen →
Eine behauptete Mäßigung hält einer kritischen Prüfung nicht stand
Auch die zweite Charta der Hamas 2017 forderte Israels Vernichtung
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Die erste Charta der Hamas von 1988 rief indirekt zur Ermordung von Juden und zu Israels Vernichtung auf. Die zweite Charta von 2017 gab sich bei vielen Fragen gemäßigter. Dass sich die Hamas aber nicht gewandelt hat, ist spätestens seit ihren jüngsten Massakern bekannt. Eine kritische Einsicht dazu hätte man schon vor sechs Jahren haben können. Ein heutiger Blick in die damals neue Charta macht dies deutlich.Alles lesen →
"Kindermörder Israel" – ein antisemitisches, apologetisches und falsches Schlagwort
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Bei den derzeitigen "propalästinensischen" Demonstrationen gegen Israel kann man immer wieder ein Schlagwort hören: "Kindermörder Israel". Mit Aggressivität wird es im Chor als Schmähung gerufen, wohl nicht nur von arabischstämmigen Demonstranten, sondern auch von "linken" Israelfeinden. Kritische Aufmerksamkeit und Kommentierungen gibt es dazu nur selten. Dabei geht es um ein antisemitisches, apologetisches und falsches Schlagwort.Alles lesen →
Einwände zu einem angeblichen Vordenker
Evolutionärer Humanismus mit Peter Kropotkin?
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In der neuen Ausgabe des "bruno.", des Jahresmagazins der Giordano-Bruno-Stiftung, wird auch Peter Kropotkin als evolutionärer Humanist gewürdigt. Dagegen seien Einwände bezogen auf seine Einstellung zu Gewalt und Wissenschaft vorgetragen.Alles lesen →
Eine Fallstudie zur Judenfeindschaft im islamistischen Diskurs
Antisemitismus in der Charta der Hamas
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Die Feindschaft gegen Juden prägt auch zahlreiche islamistische Diskurse. Die Charta der "Hamas" fordert einen Palästinenserstaat – und ruft zur Erreichung dieses Ziels ganz offen zur Tötung von Juden auf.Alles lesen →
Rezension
Klassentheorie aus den USA: Eric Olin Wright
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Der amerikanische Soziologie Eric Olin Wright warb sein ganzes wissenschaftliches Leben dafür, die für gesellschaftliche Analysen bestehende Klassentheorie nicht aufzugeben. In Ablehnung des dogmatischen Marxismus legte er dazu einige Überlegungen vor, welche jetzt auch in deutscher Sprache zugänglich sind.Alles lesen →
Identitätspolitik vs. Universalismus – das neue Buch von Bernd Stegemann
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Einen Essay gegen die "Identitätspolitik" legt Bernd Stegemann mit eben diesem schlichten Titel vor. Das Buch neigt zwar gelegentlich zu Schiefen und Überspitzungen, argumentiert aber gegen die mit der Identitätspolitik einhergehende Ignoranz gegenüber Klassenpolitik und die Negierung des Universalismus überzeugend an.Alles lesen →
Karl R. Popper und die "Verschwörungstheorie"
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Eine erste entwickelte Auffassung von einer Theorie zur "Verschwörungstheorie" findet sich im Gegensatz zu vielen Mythen bei dem österreichisch-englischen Erkenntnis- und Sozialphilosophen Karl R. Popper. In seinem Buch "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde" sind es nur zwei Seiten, worüber man aber angesichts der im Internet kursierenden Welle von Verschwörungsvorstellungen reflektieren sollte.Alles lesen →
Rezension
"Links ≠ woke" – Eine leider missglückte Streitschrift
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Die US-amerikanische Philosophin Susan Neiman postuliert in ihrer neuen Streitschrift "Links ≠ woke" einen entsprechenden Widerspruch. Zwar verweist sie überzeugend auf die Notwendigkeit des Universalismus, entwickelt aber eben gerade keine systematische Kritik am "Woken".Alles lesen →
Über das neue Buch von Julian Nida-Rümelin
"Cancel Culture" und notwendige Toleranz
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In der "Cancel Culture" sieht der Philosoph Julian Nida-Rümelin auch Gefahren für die Demokratie, sein Buch heißt denn auch: "Ende der Aufklärung? Ein Plädoyer für eigenständiges Denken". Darin entwickelt der Autor auch einen Maßstab dafür, was noch geduldet und was strafrechtlich relevant sein sollte.Alles lesen →
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