WIEN. (hpd) Immer mehr österreichische Philosophen wollen ihre Kenntnisse der Öffentlichkeit nicht nur in Analysen oder mit akademischen Veröffentlichungen zur Verfügung stellen. Sie wollen Menschen helfen, alltägliche Konfliktsituationen zu bewältigen. Der Verein für philosophische Lebensberatung bereitet in Wien und Graz einige Dutzend auf diese Aufgabe vor. Und hilft der Philosophie, wieder an die Öffentlichkeit zu treten.
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AFRIKA. (hpd) Wird von Hunger und Unterernährung berichtet, empfindet wohl nahezu jeder Betroffenheit, besonders natürlich wenn es Kinder betrifft. Aber wohl nur selten denkt man weiter als bis zum direkten Leid, das Hunger für Betroffene und Angehörige bedeutet. Hunger kostet ein betroffenes Land, besonders langfristig, rein wirtschaftlich Unsummen. Den Betroffenen Menschen, selbst wenn sie später nicht mehr an Hunger leiden, wird dieser trotzdem ihr gesamtes Leben beeinträchtigen.
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(hpd) Aufgrund meiner Biographie kenne ich natürlich das Buch "Nackt unter Wölfen" von Bruno Apitz. Wird darin jedoch von einer historischen Person in einem Konzentrationslager berichtet, ist "Camp 14" eher so etwas wie eine Biografie. Die Lebensgeschichte eines jungen Mannes, dem als erstem die Flucht aus einem Lager Nordkoreas gelang und der bis nach Südkorea und die USA gelangte.
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GRAZ. (hpd) Philippe Lorre, Sprecher des Zentralrats der Konfessionsfreien, hat sich am Freitag wegen des Vorwurfs der Körperverletzung vor dem Bezirksgericht Ost in Graz verantworten müssen. Zwei Zeugen Jehovas werfen ihm vor, sie bei einem ungebetenen Besuch gewalttätig aus dem Haus geworfen und verletzt zu haben. Beweise blieben sie schuldig. Unser Österreich-Korrespondent Christoph Baumgarten hat den Prozess beobachtet.
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POLEN. (hpd) Bemerkenswertes in Polen aus säkularer Sicht (September 2013). Ein Pädophilen-Skandal schwappt aus der Dominikanischen Republik nach Polen, die Heiligsprechung des polnischen Papstes, eine Initiative für ein schärferes Abtreibungsrecht sowie eine Offensive der Regierung in der Familienpolitik.
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(hpd) Die Angst der Mächtigen vor der politischen Unordnung erzeugt den Panoptismus, die Perfektion der Überwachung idealer Menschen. Das Panoptikum Benthams wurde als Metapher für den Überwachungs- und Disziplinierungsstaat auch von Michel Foucault verwendet, dessen Buch dazu ungeahnte Aktualität erlangt hat.
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(hpd) Die Philosophin Judith Butler versucht in ihrem Buch eine jüdische Ethik zur Kritik der israelischen Palästinenserpolitik zu entwickeln. Während ihre Rekurse auf jüdische Denkerinnen und Denker des 20. Jahrhunderts von Bedeutung sind, bleibt sie bei der Betrachtung des Israels der Gegenwart all zu platt ihrer „Schwarz-Weiß-Perspektive verhaftet.
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Mauern und Grenzen
WESTSAHARA/BERLIN. (hpd) Anlässlich des 23. Jahrestages der Deutschen Einheit möchte die HPD-Redaktion über mehrere noch bestehende Mauern bzw. ungewöhnlich stark gesicherte Grenzen berichten. Dabei wollen wir nicht nur die aktuelle Situation beschreiben, sondern auch einen Schwerpunkt auf die unterschiedlichen Ursachen legen, die zu der jeweiligen Situation geführt haben.
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Mauern und Grenzen
USA/Mexiko. (hpd) Anlässlich des 23. Jahrestages der Deutschen Einheit möchte die HPD-Redaktion über mehrere noch bestehende Mauern bzw. ungewöhnlich stark gesicherte Grenzen berichten. Dabei wollen wir nicht nur die aktuelle Situation beschreiben, sondern auch einen Schwerpunkt auf die unterschiedlichen Ursachen legen, die zu der jeweiligen Situation geführt haben.
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(hpd) „Begegnungsvergessenheit“ nennt Rachid Boutayeb den Identitätsdiskurs in der islamischen Welt ebenso wie den eurozentrischen Diskurs. Er versteht sich als „Muslim ohne Islam“, sucht nach einer Lesart des Korans, die von der Last der Tradition befreit ist, und das Gespräch als „Schule der Selbstkritik“.
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(hpd) Der Historiker Robert Wistrich weist in seinem erstmals 2002 erschienenen Buch auf die Verbreitung judenfeindlicher Stereotype in der arabischen Welt hin. Der mehr essayistisch denn wissenschaftlich ausgelegte Text macht die hohe Verbreitung einschlägiger Agitation überzeugend deutlich, lässt aber eine differenzierte Einordnung des Phänomens vermissen.
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WIEN. (hpd) Religionsgemeinschaften versuchen, das Bild eines religiösen Österreich zu zeichnen. Um das zu erreichen, greifen sie bewusst auf veraltete Zahlen zurück oder erfinden einfach welche.
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USA. (hpd) Nachdem der Präsident Syriens zugesagt hat, sein Chemiewaffenarsenal vernichten zu lassen, kühlt die aufgeheizte Stimmung in der christlichen Rechten der USA deswegen aber noch lange nicht ab. Außerdem dominierte der islamische Terrorismus die Debatte. Einerseits durch einen verheerenden Anschlag in Kenia, andererseits durch den 12. Jahrestag der Terroranschläge in New York und Washington.
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USA. (hpd) In Deutschland gibt es für die Kirchengemeinden nur die flachen Glaskästen neben dem Eingang, in dem die Zettel mit den Gottesdienstzeiten u. a. m. zu lesen sind. Da springt einem normalerweise nichts ins Auge oder ins Hirn. Das ist auf dem Marktplatz der Religionen in den USA sehr viel anders, marktschreierischer, man arbeitet auch mit Großplakaten. Hier ein paar Beispiele der Antworten von Säkularen.
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USA. (hpd/AAA) Dave Muscato, der Public Relations Director der American Atheist Association, beantwortet die Frage „Warum hassen Religiöse uns so sehr?“ mit einem ausführlichen Hinweis auf die möglichen Verluste von gesellschaftlichen und kulturellen Privilegierungen von Religiösen in den USA. Die Parallelen zu Deutschland sind in vielen Aspekten unübersehbar.
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