Reta Caspar schreibt in ihrer Kolumne bei news.ch:
Religiöse Menschen interessieren sich überdurchschnittlich für soziale Berufe: Sie wollen "Gutes tun". An Arbeitsstellen in Schulen, Spitälern, Altersheimen, Gefängnissen etc. haben sie es aber mit Menschen zu tun, für die sie vor allem eine Schutzpflicht haben - auch eine Pflicht zum Schutz vor Missionierung. Den Religiösen müssen hier klare Grenzen gesetzt werden...
Kurzfristig müssen die Institutionsleitungen und die Verwaltungen, welche Leistungsvereinbarungen mit diesen Institutionen eingehen, gewährleisten, dass die Leistungsträger die Rechte der ihnen anvertrauten Menschen beachten, also dafür sorgen, dass Berufstätige in Schulen, in Spitälern, Altersheimen, Gefängnissen etc. ihre Schutzpflicht gegenüber ihren Klienten erfüllen.
Mittelfristig müssen Stellen in sozialen Berufen so attraktiv gestaltet werden, dass sie nicht zu Tendenzberufen verkommen.





