Susan Navissi

Arbeit als Lehrerin für Humanistische Lebenskunde beim HVD (Berlin) und schreibt über Menschenrechtsfragen.

Artikel der Autorin

"Archiv der Leerstellen": Leben und Widerstände der iranischen Diaspora in Berlin – und darüber hinaus

Die Solidarität der Feminist*innen weltweit

Im vorerst letzten Teil der Veranstaltungsreihe "Archiv der Leerstellen", die Sanaz Azimipour so klug wie einfühlsam konzipiert hat, geht es um Care-Arbeit, Widerstand und Wahlfamilien: Iranische Feministinnen organisierten sich in Berlin in den Jahren von 1980 bis 1990 und darüber hinaus. Auf dem Podium saßen Alja Gudžević und Saideh Saadat-Lendle.

Hamid Nowzari und Sanaz Azimipour

Leben und Widerstand in der iranischen Diaspora in Berlin

In der Berliner Volksbühne läuft zur Zeit eine vierteilige Veranstaltungsreihe zum Iran. Der Titel der Veranstaltungsreihe "Archiv der Leerstellen: Leben und Widerstände der iranischen Diaspora in Berlin" zeigt bereits, wo der Schwerpunkt liegt. Unsere Autorin Susan Navissi hat selbst iranische Wurzeln und die ersten beiden Veranstaltungen besucht.

Die Blumen an ihrem Bestimmungsort

Blumen nach Auschwitz

Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg – Nazi-Deutschland war besiegt. Endlich. 80 Jahre später stehen vier Frauen – drei Lebenskundelehrerinnen und eine Dozentin der Humboldt-Universität – in Auschwitz. Unsere Autorin berichtet davon, wie die Frauen Blumen an einen Ort bringen, der für das absolute Grauen steht.

Daud Haider

Daud Haider, der Dichter schweigt

Am Samstag, 26. April 2025 ist Daud Haider im Alter von 73 Jahren in Berlin-Schöneberg gestorben. Keine Gedichte, keine scharfsinnigen Analysen von internationalen Filmen oder der politischen Lage werden mehr von ihm geschrieben. Schweigen. Er hinterlässt ein großes Werk, so breit gefächert und komplex wie seine Gedanken.

Die Kraft des Humanismus

Menschen brauchen Unterstützung, wenn sie sich in Krisen befinden. Gleichgültig ob sie am Ende ihres Lebens sind oder mittendrin, gibt es Zeiten, in denen sie Hilfe benötigen. Menschen, die nicht mehr weiter wissen, die sich in Gewissenskonflikten wiederfinden, im Gefängnis, in der Armee, hilflos in Krankenhäusern oder in Altenheimen sind, sollten die Möglichkeit haben, kompetente und adäquate Unterstützung zu bekommen. Im religiösen Kontext wird dies Seelsorge genannt. Ansprechpartner ist hier eine Person, die zuhören kann, die die richtigen Fragen stellen wird und für Klarheit oder auch Erleichterung sorgen kann.

Schatten aus vergilbten Briefen

Inspiriert von vergilbten Briefen, die sie in einer Kiste fand, rekonstruiert Marlene Pfaffenzeller das Leben eines Mannes. Frieder, der angepasst und unkritisch seinem Führer und dem deutschen Volk dienen möchte, schrieb die Briefe von den Fronten des 2. Weltkrieges.

Grüße aus Berlin – schreibst du mir?

Arbeit von Nichtregierungsorganisationen, wie sie Kids Welcome leistet, und Fächer wie Humanistische Lebenskunde fördern kommunikative Kompetenz.Berliner Grundschüler*innen schickten Bilder und Postkarten aus Berlin nach Hamburg. So erfahren die Verletzlichen unserer Gesellschaft in diesen schweren und unsicheren Zeiten Solidarität von Gleichaltrigen.

Von wem Politiker*innen lernen können

Immer noch weigern sich (auch) deutsche Politiker*innen auf EU-Ebene, für solidarische Eurobonds/Coronabonds zu stimmen. In Lagern auf Lesbos fürchten sich Menschen, die nach ihrer Flucht zusammengepfercht unter unhaltbaren Bedingungen leben müssen, vor dem Ausbruch der Pandemie und dessen katastrophale Folgen.