BERLIN. (hpd) Seit der ARD-Themenwoche „Leben mit dem Tod“ im November erreichen Christian Arnold täglich fünf bis zehn Briefe, Mails oder Telefonanrufe von Menschen, die seine Hilfe suchen. Seit mehr als zehn Jahren ist er nun bereits für Menschen in Not ansprechbar, denen es am wichtigsten ist, zu wissen, dass es ihn gibt und er ihnen, wenn nichts andres mehr geht, auch helfen wird, zu sterben.
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FRANKFURT/M. (hpd/sh) Am 18.01.2013 lud die gbs Rhein-Main – Säkulare Humanisten (in Zusammenarbeit mit DiKOM e.V.) erneut zu einer Autorenlesung im Saalbau Gallus ein. Diesmal mit Philipp Möller, dem Pressereferenten der Giordano-Bruno-Stiftung, der sein Erstlingswerk „Isch geh Schulhof“ vorstellte.
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STUTTGART. (hpd) Die Anschlagsserie in Pakistan vom 11. Jan. 2013, die sich gegen muslimische Schiiten richtete und mehr als 100 Tote forderte, zeigt exemplarisch, dass religiöse Gruppierungen und radikale religiöse Minderheiten ebenso wie Ungläubige und Atheisten heute vielerorts von religiös motivierten Auseinandersetzungen betroffen sind, denen die Welt hilflos gegenübersteht. Auch christlicher Missionare.
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(hpd) Der Journalist Patrick Gensing beschreibt und kommentiert die aktuelle Entwicklung im Rechtsextremismus, was mitunter aber etwas zu emotional und unstrukturiert geschieht. Gleichwohl enthält das Werk hier und da immer wieder interessante analytische Deutungen, ein Mehr davon hätte ihm gut getan.
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BERLIN (hpd) Auf Initiative der Bundestagsfraktion der GRÜNEN fand am 21.01.2013 ein Expertengespräch zur Frage „Grundrechte für Menschenaffen?“ statt. Undine Kurth MdB, Sprecherin ihrer Fraktion für Tierschutzpolitik, hatte namhafte TierrechtlerInnen nach Berlin eingeladen, um, zusammen mit Vertretern der Giordano Bruno-Stiftung, zu überlegen, was auf politischer Ebene für das Anliegen des „Great Ape Project“ getan werden kann.
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WIEN. (hpd) Das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien ist endgültig durch. Montagabend hat das Innenministerium den Termin für die sogenannte Eintragungswoche bekanntgegeben: Von 15. bis 22. April wird die Initiative gegen Kirchenprivilegien auf allen Gemeindeämtern Österreichs aufliegen. Gleichzeitig mit dem Volksbegehren „Demokratie jetzt“.
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WIEN. (hpd) Österreich behält die Wehrpflicht bei. Bei einer bundesweiten Volksbefragung sprachen sich am Sonntag 60 Prozent der Teilnehmer für den Präsenzdienst aus. Einem ausgeprägten Hang zum Militarismus dürfte das Ergebnis nicht geschuldet sein.
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DRESDEN. (hpd) Es wirft ein zweifelhaftes Licht auf Sachsens Justiz, wenn, wie in der vergangenen Woche, in Dresden an zwei verschiedenen Gerichten Urteile gefällt wurden, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Ein Nazi-Gegner wird zu einer längeren Haftstraße verurteilt, während Neo-Nazis Bewährungsstrafen erhalten.
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BRÜSSEL. (hpd) Nach Informationen des TV-Magazins Monitor will die EU-Kommission in einer Geheimoperation die Wasserversorgung privatisieren. Der Zugang zu sauberem Trinkwasser, obwohl seit Juli 2010 ein von der UN verbrieftes Menschenrecht (Resolution 64/292), soll zum Spekulationsobjekt von Unternehmen wie der deutschen RWE und Gelsenwasser oder europäischer Großkonzerne wie Thames Water oder Veolia werden.
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(hpd) Der Politikwissenschaftler Marc Brandstetter legt eine umfassende Studie zum Aufstieg der rechtsextremistischen Partei unter ihrem vorherigen Bundesvorsitzenden vor. Sie eignet sich aufgrund des Informationsgehalts und der Strukturierung auch als Nachschlagewerk.
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(hpd) Der israelische Historiker Moshe Zuckermann veröffentlicht in „Wider den Zeitgeist. Bd. I“ Aufsätze und Gespräche. Dabei kritisiert der Autor die Instrumentalisierung des Antisemitismusvorwurfs zur Immunisierung vor Kritik, berücksichtigt aber nicht intensiv genug die Existenz von antisemitischen Mentalitäten hinter bestimmten Einwänden.
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(hpd) Die Vorschrift des Kirchenrechts, derzufolge die Akten von Sittlichkeitsverfahren zu vernichten und nur ein Tatbestandsbericht und das Endurteil aufzubewahren sind, bezieht sich auf kirchliche Verfahren, nicht auf staatliche. Außerdem sind die Verfahrensakten bei Missbrauchsfällen an die Glaubenskongregation in Rom zu übersenden. Demzufolge dürfte es in den deutschen Bistümern gar keine Akten zu abgeschlossenen Verfahren mehr geben.
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BERLIN. (hpd) Es ist inzwischen kein Geheimnis mehr, dass der Journalismus nicht nur in Deutschland ein Problem hat. Nach dem Ende der Financial Times Deutschland, der Insolvenz der Frankfurter Rundschau und dem gerade noch so abgewehrten Sterben der Jungen Welt sowie den erst gestern bekanntgegebenen Massenentlassungen bei der WAZ-Gruppe geht die nackte Angst um in den Medienhäusern.
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BONN. (hpd) Die Pressemitteilung, mit der die Deutsche Bischofskonferenz am 09. Januar 2013 die Kündigung des Forschungsvertrages mit Prof. Pfeiffer bekannt gab, hatte den Titel „Deutsche Bischofskonferenz will kriminologisches Forschungsprojekt zum Thema sexueller Missbrauch mit neuem Partner durchführen“. Wie soll das gehen?
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WIEN. (hpd) Die Tschechinnen und Tschechen wählen am Wochenende erstmals ihren Staatspräsidenten. Es wird entweder der ehemalige Premierminister Milos Zeman oder der Außenminister Karl Schwarzenberg. Von letzterem sind Österreichs Medien angetan. Die Motive erscheinen fragwürdig.
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