BERLIN. (hpd) “Es gibt keine Alternative zu einer Reform des Islam.” Dies ist die Essenz der Überlegungen von Ahmad Mansour zum radikalen Islamismus. Der arabische Israeli, Diplom-Psychologe, einige Jahre verbandsunabhängiges Mitglied der Deutschen Islamkonferenz, in Jugendprojekten in Berlin-Neukölln tätig, ist keiner, der anderen nach dem Munde oder Probleme schönredet. Er redet Tacheles.
WEIMAR. (hpd) "Die Debatte ist längst überfällig", schreibt Herausgeber Frieder Otto Wolf in seinem Vorspruch zur Broschüre "Humanismus – Reformation – Aufklärung", denn im "Rahmen der großzügig staatlich geförderten Luther-Dekade wird eine auf religiöse Perspektive verengte Geschichtsbetrachtung bisher weitgehend unwidersprochen betrieben – allerdings wohl auch unter ziemlich geringer öffentlicher Aufmerksamkeit."
FRANKFURT. (hpd) Jeden Freitag veröffentlicht der hpd einen Artikel zu einem Film oder einer Serie, die mit einem “humanistischen Auge” gesehen werden. Heute wird in Anbetracht des Todes von Karlheinz Deschner noch einmal an die Dokumentation “Die hasserfüllten Augen des Herrn Deschner” von Ricarda Hinz erinnert.
HAßFURT. (hpd/gbs) Karlheinz Deschner ist tot. Der “größte Kirchenkritiker aller Zeiten” (Dieter Birnbacher) starb am vergangenen Dienstag im Alter von 89 Jahren in seiner Heimatstadt Haßfurt. Ein Nachruf von Michael Schmidt-Salomon.
FRANKFURT. (hpd) Vor vollem Haus las Michael Schmidt-Salomon in Frankfurt aus seinem aktuellen Buch "Hoffnung Mensch". Er war auf Einladung der Säkularen Humanisten / gbs Rhein-Main in den Saalbau Gutleut gekommen.
In seiner literarischen Monats-Kolumne "Vom Nachttisch geräum"t greift Arno Widmann in der Berliner Zeitung ein zentrales Kapitel aus der erweiterten Neuauflage von Karlheinz Deschners Politik der Päpste heraus.
(hpd) Dieses Plädoyer für Aufklärung und Humanismus bietet auf jeder Seite mindestens ein unmittelbar einsetzbares Argument oder eine (be)merkenswerte Aussage, warum man redlicherweise Säuglinge und Kinder nicht mehr zu Kirchenmitgliedern machen sollte.
DÜSSELDORF/KAARST. (hpd) "Nach Merkel und Lafontaine bin ich der dritte deutsche Physiker, der sein Geld mit Comedy verdient" – Der Wissenschaftskabarettist Vince Ebert ist auf Tour mit seinem neuen Programm "Evolution". Ein Glanzstück, das naturwissenschaftliche Fakten über den Kosmos, die Erde und seine Bewohner elegant mit gepfefferten Spitzen gegen die Religion verbindet und damit sein Publikum heiter und nachdenklich entlässt.
(hpd) Aufklärung kann auch lustig sein! Zumindest wenn ein u.a. ehemaliger Gag-Schreiber von Harald Schmidt, taz "Wahrheits"-Autor und langjähriger Kolumnist der Frankfurter Rundschau, der zudem auch noch zahlreiche Veröffentlichungen in Satiremagazinen wie "Titanic" und "Eulenspiegel" zu verantworten hat, die Sache in die Hand nimmt.
(hpd) „Begegnungsvergessenheit“ nennt Rachid Boutayeb den Identitätsdiskurs in der islamischen Welt ebenso wie den eurozentrischen Diskurs. Er versteht sich als „Muslim ohne Islam“, sucht nach einer Lesart des Korans, die von der Last der Tradition befreit ist, und das Gespräch als „Schule der Selbstkritik“.
WEIMAR. (fgw/hpd) Selbst sehr engagierten Freidenkern, Freigeistern und Humanisten dürften wohl die Namen Matthias Knutzen, Johann Joachim Müller und Samuel Reimarus kaum oder gar nichts sagen. Dabei nehmen diese drei Männer einen herausragenden Platz in der frühen deutschen Aufklärung und Religionskritik ein.
(gbs/hpd) Mit der Veröffentlichung des neuen Max Kruse-Buchs "Urmel saust durch die Zeit" startet das Projekt "Evokids", das Kindern die Erkenntnisse der Evolutionstheorie schon im Grundschulalter vermitteln will. Dieser frühe Zeitpunkt ist wesentlich.