WARSCHAU. (hpd) Bemerkenswertes in Polen aus säkularer Sicht (April 2014). Mitte April wurde der Warschauer Regenbogen auf dem Erlöserplatz in der polnischen Hauptstadt wiedererrichtet. Zuvor wurde er mehrfach von Rechtsradikalen in Brand gesetzt und am Ende zerstört. Jetzt sorgt die Installation wieder für Kontroversen.
Der Literaturnobelpreisträger Vargas Llosa macht sich für die Rechte Homosexueller stark und verärgert damit die katholische Kirche in seinem Heimatland Peru.
KÖLN. (hpd) Der Julit, der säkular humanistische Literaturpreis für Lesben und Schwule, wurde zum fünften Mal in Köln verliehen. Insa Krinke, 17 Jahre, aus Köln gewann ihn mit “Jetzt sind wir komplett!”. In ihrer einfallsreichen, phantasievoll entwickelten Geschichte, die mit 500 Euro belohnt wird, unterzieht die Siegerin die Fabel vom Klapperstorch einem gesellschaftspolitischen “Update”.
Der ÖVP-Politiker Andrä Rupprechter ist als konservativer Mann bekannt. Umso mehr erstaunte, dass er sich jetzt für ein Adoptionsrecht für Homosexuelle einsetzte.
Am gestrigen Montag hat Ugandas Staatschef Yoweri Museveni ungeachtet internationaler Proteste ein Gesetz zur harten Bestrafung Homosexueller in Kraft gesetzt.
TRIER. (hpd) An der Universität Trier fand eine Veranstaltung mit Mina Ahadi zum Thema "Homosexualität und Islam" statt. Die BesucherInnen des Vortrags erlebten eine leidenschaftliche Rede über und gegen Homophobie in Ländern, deren gesellschaftlichen Verhältnisse vom politischen Islam diktiert werden.
Wie selbstverständlich ist es heute homosexuell zu sein? Ist die Gesellschaft reif für sexuelle Vielfalt oder reißt die Bildungsplanreform alte Gräben wieder auf? Und was sollen nun unsere Kinder lernen?
KASSEL (hpd). In einem Focus-Interview hat der Physiologe und Evolutionsbiologe Prof. Dr. Ulrich Kutschera´im Jahre 2008 behauptet, Homosexualität gäbe es fast ausschließlich beim Menschen. Diese Aussage steht im Widerspruch zur populären Annahme, gleichgeschlechtliche Partnerschaften seien bei Tieren häufig anzutreffen.