Die islamischen Fundamentalisten der IS ("Islamischer Staat" - zuvor ISIS) sollen nach Angaben von Spiegel-Online den in der Stadt Mossul lebenden Christen ein Ultimatum gestellt haben, die Stadt zu verlassen.
MÜNSTER. (hpd/exc) Mit der Ausrufung eines Kalifats im Irak kopieren die ISIS-Extremisten nach Angaben von Islamwissenschaftlern eine jahrhundertealte Legitimationsstrategie in der arabischen Welt. Der Islamwissenschaftler Marco Schöller erläutert die Hintergründe dieser Erklärung von Machtansprüchen.
Nachdem vor einigen Tagen in Kenia Islamisten schon Menschen angegriffen haben, die gemeinsam die Fussball-WM verfolgten, geschah Gleiches nun auch in Nigeria.
Der Name der salafistischen Terrorgruppe ISIS (Islamischer Staat Irak und Syrien) oder besser ISIL (Islamischer Staat Irak und Levante) verniedlicht das eigentliche Ziel der Gruppe.
Vermutlich ist die islamistische Terrorgruppe "al-Schabab" für die blutigen Anschläge in der kenianischen Küstenstadt Mpeketoni verantwortlich, bei der 48 Menschen starben.
In Afghanistan wurde am vergangenen Wochenende gewählt. Da viele Menschen nicht schreiben können, werden die Finger derer, die ihre Stimme abgegeben haben, mit Tinte markiert.
(hpd) Die beiden Islamwissenschaftler Hazim Fouad und Behnam T. Said legen mit ihrem Sammelband “Salafismus. Auf der Suche nach dem wahren Islam” den ersten deutschsprachigen Sammelband zum Thema mit Beiträgen auf dem aktuellen Stand der Forschung vor. Das beachtenswerte und gelungene Werk liefert empirische Fallstudien und theoretische Reflexionen zum Thema “Salafismus”, ohne nur auf die sicherheitspolitische Dimension fixiert zu sein.
(hpd) Jan Künzl nimmt in seiner Studie “Islamisten – Terroristen oder Reformer? Die ägyptische Muslimbruderschaft und die palästinensische Hamas” einen Vergleich der im Untertitel genannten Organisationen vor. Dabei werden viele Unterschiede angesichts der unterschiedlichen historisch-politischen Rahmenbedingungen deutlich, wobei der Autor bei der Analyse aber noch etwas systematischer hätte vorgehen können.
Nach Medienangaben hat die nigerianische Armee Hinweise auf den Aufenthaltsort der mehr als 200 Mädchen, die von der islamistischen Sekte Boko Haram verschleppt worden sind.
Ein wenig überrascht der am Mittwoch veröffentlichte niedersächsische Verfassungsschutzbericht mit seiner Aussage, dass Hannover landesweit einer der Schwerpunkte der salafistischen Szene ist.