BERLIN. (hpd) Die Studie "Kirchenrepublik Deutschland” von Carsten Frerk wurde im Humanistischen Pressedienst schon mehrfach direkt und indirekt besprochen – allerdings ohne entsprechenden Nach'knall'. Hans Trutnau möchte dem hier nachhelfen.
HANNOVER. (hpd/hu) Nach dem Haushaltsplanentwurf der niedersächsischen Landesregierung steigen die sogenannten Staatsleistungen an die christlichen Kirchen in Niedersachsen weiter: Von 43,0 Mio. Euro im Jahre 2015 auf 44,6 Mio. Euro im kommenden Jahr, also um rund 1,6 Mio. Euro oder nahezu 4 Prozent. Der Gesamtbetrag der in Niedersachsen seit 1949 geleisteten Zahlungen an die Kirchen erhöht sich damit auf 1,5 Milliarden Euro.
LIMBURG. (hpd/sg) Die hessischen Grünen haben auf der Landesmitgliederversammlung (LMV) 2015 in Limburg für die Beendigung der Staatsleistungen votiert. Der Bundesweite Arbeitskreis der Säkularen Grünen verabschiedete ein Papier, dass die Trennung von Staat und Kirche verlangt.
GARBSEN. (hpd) Das Erzbistum Paderborn hat vergangenen Dienstag zum ersten Mal in seiner 1.200 jährigen Geschichte einen von einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüften Jahresabschluss offengelegt. Es reiht sich damit in die Gruppe der Diözesen ein, die als Folge des Finanzskandals um Tebartz-van Elst ihre finanzielle Offenlegungspolitik überarbeitet haben.
BERLIN. (hpd) Laut 25. Subventionsbericht der Bundesregierung vom August 2015 liegen die Kirchen auf Subventionsplatz Nr. 1 im Einkommensteuerbereich. Die Förderung der evangelischen und katholischen Kirche gehört im Sinne des Gesamtinteresses der deutschen Steuerzahler auf den Prüfstand. Warum?
BERLIN. (hpd) Die Bundesregierung hat am 26. August 2015 den 25. Subventionsbericht beschlossen. Darin enthalten sind die Finanzhilfen des Bundes und der Steuervergünstigungen im Zeitraum von 2013 bis 2016. Demnach nehmen die staatlichen Subventionen an die Kirchen eine Spitzenposition ein und steigen ungebremst.
BERLIN. (hpd) Der ORF meldete gestern unter der Überschrift "Erzdiözese Wien: 150.000 Euro Defizit im Vorjahr", dass "die Erzdiözese Wien […] 2014 laut Kathpress ein Defizit von knapp 150.000 Euro hinnehmen [musste]." Allerdings hat die gleiche Erzdiözese im selben Zeitraum einen erheblichen Überschuss erwirtschaftet.
WIEN. (hpd/pur) Die Initiative gegen Kirchenprivilegien bezeichnet die am Donnerstag von IHS und Joanneum Research präsentierten Studie zur vorgeblichen Wertschöpfung der Kirchen als "nicht nachvollziehbar".
BERLIN. (hpd) Durch die "Transparenzoffensive" der katholischen Kirche kommt langsam ans Licht, weshalb sich die Bistümer im Hinblick auf ihre Finanzen bisher eher bedeckt gehalten haben: So nimmt die Kirche in Nordrhein-Westfalen quasi Darlehen bei sich selbst auf – und lässt den Staat die Zinsen zahlen.
Obwohl die Bundesregierung an allen Ecken und Enden spart: die kirchlichen Gehälter sind davon nicht betroffen. Im Jahr 2009 zahlte der Staat mehr als 442 Millionen Euro für kirchliche Personalkosten.
WEIMAR. (hpd) Von mal zu mal unlogischer werden die Versuche der Kirchenfunktionäre, die Subventionen für den Katholikentag 2018 in Münster zu erbetteln. In Ergänzung zum Bericht von Freitag sollen noch einmal die schönsten Floskeln belacht werden. Von Katholiken als Klimakämpfern und nicht messbarer Wohltätigkeit von Atheisten.
Thomas Pany stellt bei Telepolis einen Zusammenhang her zwischen der jüngst veröffentlichten Bilanz des Erzbistums Köln und der Kirchensteuer-Forderung der Kirche gegen einen Franzosen.