DRESDEN. (hpd) Es wirft ein zweifelhaftes Licht auf Sachsens Justiz, wenn, wie in der vergangenen Woche, in Dresden an zwei verschiedenen Gerichten Urteile gefällt wurden, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Ein Nazi-Gegner wird zu einer längeren Haftstraße verurteilt, während Neo-Nazis Bewährungsstrafen erhalten.
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ROM. (hpd) Hintergründe der Ernennung des Prälaten Georg Gänswein zum Erzbischof durch den Papst. Die Nachricht darüber ging durch alle Medien. Was soll daran so sensationell sein bzw. auf welcher Grundlage geschah diese Ernennung eines scheinbar unbedeutenden Papst-Assistenten („Papst-Kaplans“)?
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BONN. (hpd) Die Pressemitteilung, mit der die Deutsche Bischofskonferenz am 09. Januar 2013 die Kündigung des Forschungsvertrages mit Prof. Pfeiffer bekannt gab, hatte den Titel „Deutsche Bischofskonferenz will kriminologisches Forschungsprojekt zum Thema sexueller Missbrauch mit neuem Partner durchführen“. Wie soll das gehen?
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WEIMAR. (hpd/fgw) Im Landkreis Weimarer Land ist heuer Ungeheuerliches geschehen. Die Trägerschaft für die Erziehungsberatungsstelle war neu zu vergeben. Und die Diakonie kam hier nicht zum Zuge. Das lässt aufmerken, zumal die CDU im Kreistag die stärkste Fraktion stellt und einer der bekanntesten Parteichristen des Landes Vorsitzender des zuständigen Sozialausschusses ist.
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WIEN. (hpd) Die Welt steht noch. Allen selbst ernannten Maya-Interpreten zum Trotz. Auch der „Bewusstseinssprung“ ist ausgeblieben. Blöd aber auch. Aber es gibt Hoffnung für die kommenden Jahre. Zumindest für alle, die gerne Angst haben.
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MÜNCHEN. (hpd) Der Bayerische Landtag hat vor ein paar Tagen eine Gesetzesänderung über die Bezüge der Bischöfe und weiterer Geistlicher verabschiedet, da es dem Gedanken der organisatorisch-institutionellen Trennung von Kirche und Staat besser entsprechen würde, wenn die Kirche ihre hohen Geistlichen selbst besoldet. Dahinter steht Geldwäsche und der Versuch der Volksverdummung.
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TV. (hpd) "Gott hat hohe Nebenkosten. Wer wirklich für die Kirchen zahlt", eine Sendung der ARD am 26. November 2012. Nun ja, das Verhältnis von Kirche und Geld ist eine unendliche Geschichte, die eher ein Ärgernis ist. Warum sich also damit befassen? Dazu kann und wird man gewiss unterschiedlicher Meinung sein. Aber der Bericht macht etwas deutlich, dass nicht übersehen werden sollte.
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USA. (hpd) Obama hat gewonnen, Mitt Romney ist der Verlierer der Wahl zum US-Präsidenten 2012. Das ist die gute Nachricht für die Vereinigten Staaten von Amerika. Die Lösung der Probleme für das Land der unbegrenzten Probleme ist das aber noch lange nicht.
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TIBET. (hpd) Erneut hat sich ein Anhänger des Dalai Lama selbst verbrannt. Die Zahl der Tibeter, die sich seit 2009 auf diese Weise getötet haben - angeblich als Protest gegen die chinesische Besetzung Tibets -, liegt inzwischen bei über fünfzig.
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(hpd) Der Fehler, den viele Juristen, Politiker und Journalisten machen, wenn sie sich an die Beurteilung eines Phänomens innerhalb einer Religion machen, besteht darin, dass sie diese Religion als Festes und Ganzes, als stabile Einheit sehen, aus der kein einziges Element herausgerissen werden dürfe, ohne das Ganze zu zerstören.
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KÖLN. (hpd) Zum „Tag der Deutschen Einheit“ verteilte sich unisono eine Pressemeldung der dpa, dass „Sächsisch“ nach einer Umfrage der „unbeliebteste Dialekt“ in Deutschland sei. Das kann und sollte man so nicht stehen lassen. Das meint zumindest ein Hanseat.
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OBERWESEL. (hpd/gbs) Der Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs), Michael Schmidt-Salomon erläutert, warum es unredlich ist, die gbs-Kinderrechtskampagne durch angeblich antisemitische Äußerungen Giordano Brunos zu verunglimpfen. Ein beängstigendes Zeichen intellektueller Unredlichkeit.
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ERLANGEN. (hpd) Die Hugenottenkirche in Erlangen hat zur Podiumsdiskussion geladen. Thema: Das Kölner Beschneidungsurteil und seine Folgen. Für den Gastgeber, Pfarrer Johannes Mann, ist es ganz klar: Die Juden und Muslime haben ein Recht darauf, ihre Kinder aus religiösen Gründen zu beschneiden. Der Pfarrer versteht diese Parteinahme wohl als gelebte Ökumene: Christen, Juden und Muslime Hand in Hand gegen die Bedrohung durch einen aggressiven Säkularismus.
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BERLIN. (hpd) Das Bundesjustizministerium hat jetzt die wesentlichen Grundzüge der geplanten Gesetzesänderung zu Gunsten von religiös motivierten Knabenbeschneidungen der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein Blick in die Veröffentlichung zeigt: Die Bundesregierung will den Forderungen der Religionsvertreter folgen und die Menschenrechte von unmündigen männlichen Kindern einschränken!
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BERLIN. (hpd) Erneut hat sich Dr. Michael Wolffsohn in der Debatte um eventuelle Knabenbeschneidungen zu Wort gemeldet. Bereits vor einigen Wochen hat er zu einer Versachlichung der Debatte aufgerufen, die Beschimpfung der Beschneidungskritiker als Antisemiten verurteilt und die jüdische Community zu einer Auseinandersetzung mit ihren religiösen Praktiken aufgerufen.
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