WIEN. (hpd) Die katholische Kirche und die „religiösen Gefühle“ ihrer Mitglieder haben in der politischen Auseinandersetzung eine ganzjährige Schonzeit. Das geht auch zu Lasten von Kirchen-Opfern, wie die regelmäßigen Ausfälle eines besonders eifrigen Kirchenschützers zeigen.
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WIEN. (hpd) Der Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät an der Universität Wien hat sich bei der Beschneidungsdebatte einen verbalen Ausrutscher geleistet, der ihn für akademische Ämter disqualifiziert.
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(hpd) Sie sind die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft und sollten vor schädlichen Einwirkungen geschützt werden: unsere Kinder. Dieser Grundsatz scheint jedoch deutschen Politikern fremd, ob grün, ob schwarz, ob rot: Sie beugen sich religiösen Angriffen auf das Selbstbestimmungsrecht und die körperliche Unversehrtheit unserer Kleinsten. Wir sollten umdenken, fordert Thomas Jeschner.
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MEYRIN. (hpd) Zum Nachweis des Higgs-Bosons überschlagen sich zurzeit in der Presse die Meldungen über den offenbar gelungenen Nachweis des so genannten „Gottesteilchens“. Ein Physiker würde nie auf die Idee kommen, eine solch unsinnige Bezeichnung zu kreieren. Man könnte sie vielleicht so interpretieren: Es ist das Teilchen, das Gott als Schöpfer des Universums endgültig und restlos überflüssig macht.
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BONN. (hpd) Die Deutsche Bischofskonferenz hat die "Kirchenstatistik 2011" veröffentlicht, und wenn man dort froh ist, dass die Zahl der Taufen die der Kirchenaustritte wieder übertrifft, so zeigt ein genauerer Blick doch die Thematik des weiteren Absinkens der Anzahl der katholischen Kirchenmitglieder.
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ROM. (hpd) Ein „bornierter Scharfmacher“ (Hans Küng) hat es endlich geschafft. Seit Jahren schon nutzte Gerhard Ludwig Müller, bis gestern ein recht unrühmlicher Bischof von Regensburg, jede Gelegenheit, sich bei seinem Landsmann Ratzinger einzuschleimen: Nun ist er Präfekt der katholischen Glaubenskongregation.
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(hpd/gwup) Die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung der Parawissenschaften (GWUP) kann mittlerweile nicht nur auf ein Vierteljahrhundert eigener Geschichte zurückblicken, sondern auch einige echte Erfolge vorweisen. GWUP-Vorsitzender Amardeo Sarma sieht jetzt die Zeit für ein Umdenken gekommen.
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BERLIN. (hpd) Der Kritik an ihren Privilegien haben die beiden Großkirchen argumentativ nichts entgegenzusetzen. Was macht man in einer solchen Situation? – Man ruft jemanden, der sich mit so etwas auskennt. In einer Situation ohne Argumente sind dies Theologen. Lassen Sie sich einladen zu einem Erkundungsgang in die Welt der Petra Bahr, Kulturbeauftragte der EKD.
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OBERWESEL. (hpd/gbs) Gleich vier große Veranstaltungsreihen innerhalb von vier Wochen: Nie zuvor waren Humanisten, Atheisten, Agnostiker, Skeptiker in Deutschland so aktiv – ein Ausdruck des gestiegenen Selbstbewusstseins der säkularen Szene. Dies fiel erfreulicherweise auch dem SPIEGEL auf.
Ein Kommentar von Michael Schmidt-Salomon.
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MANNHEIM. (hpd/gbs-rn) Man kann den Eindruck gewinnen, Wallenstein sei wieder zurück, um für die Katholische Liga die Stadt Mannheim einzunehmen. Überall stehen Hunderte von kleinen Zelten wie in einem Feldlager - um den zentralen Wasserturm, im Innenhof des Schlosses und selbst auf manchen Bürgersteigen.
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MANNHEIM. (hpd) „Einen neuen Aufbruch wagen“, so heißt das Motto des 98. deutschen Katholikentages. Das wird vielleicht tatsächlich so sein, obwohl vermutlich mit einem inhaltlich anders gepackten Rucksack und in eine andere Richtung, als es der Vatikan vorgegeben hat.
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BERLIN. (hpd) Gaucks erste Rede als Bundespräsident war besser als die meisten Reden seiner Vorgänger – und man hätte sie fast schon als “gut” bezeichnen können, hätte er am Schluss auf das abgeschmackte Zitieren eines “göttlichen Willens” verzichtet: “Gott und den Menschen sei Dank: Dieses Erbe dürfen sie erwarten.”
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BERLIN. (hpd) Wolfgang Thierse, Vizepräsident des Deutschen Bundestags und Mitglied im Bundesvorstand der SPD, äußerte sich in der Zeitschrift der Jesuiten auch zur Rolle der Kirchensteuer für den deutschen Staat und verdeutlichte dabei eine solche Unwissenheit über die Thematik, dass man sich fragt, wie unwissend, d.h. dumm darf man als Politiker sein?
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BERLIN. (hpd) Seit einigen Tagen ist die öffentliche Integrationsdebatte vor dem Hintergrund eines aktuellen Forschungsprojektes des Innenministeriums neu entfacht worden. Die BILD-Zeitung hatte die Untersuchung als „Schock-Studie“ bezeichnet, einen Teilaspekt herausgegriffen, umgedeutet und zur populistischen Hetze gegen Muslime in Deutschland missbraucht.
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BERLIN. (hpd) Vor 45 Jahren, am 2. Juni 1967, erschoss der Polizist Karl-Heinz Kurras den Studenten Benno Ohnesorg. Rechercheure des Magazins Der Spiegel konnten jetzt klären, dass Kurras aus nächster Nähe unbedrängt geschossen hat. Es war der Beginn einer systematischen Vertuschung, die erst jetzt aufgeklärt werden konnte.
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