Über die Bibel und den Glauben debattierten im Humanistischen Salon Nürnberg zwei Theologen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Auf der einen Seite eine gläubige Protestantin und Professorin für Christliche Publizistik. Auf der anderen Seite ein promovierter Theologe, der zum Autor und Herausgeber zahlreicher religionskritischer Schriften wurde.
Neben dem "Dieselgate" spielt im beginnenden Bundestagswahlkampf auch eine Rolle, wie vom "Klimakiller Kohle" auf Formen regenerativer und nachhaltiger Energie umgestiegen werden kann. Das Zeitfenster, um das international gesteckte Ziel zu erreichen, die Erderwärmung auf 2 Grad zu begrenzen, wird immer kleiner.
Der Autor und Luther-Kenner Dr. Reinhold Schlotz sprach am Montag in der Berliner URANIA über den Antisemitismus des derzeit allseits gefeierten Reformators. Die Veranstaltung des Trägervereins des Humanistischen Pressedienstes wurde von hpd-Redakteur Thomas Hummitzsch moderiert.
Über den Zusammenhang von wachsender Ungleichheit und Kapitalkriminalität wurde auf der diesjährigen Fachtagung von Business Crime Control (BCC) in Frankfurt am Main diskutiert. Drei kompetente Referenten beleuchteten verschiedene Aspekte des Themas. Dr. Markus Grabka vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) stellte empirisch exakte Daten zum Auseinanderdriften sowohl von Einkommen wie auch von Vermögen in der Bundesrepublik vor.
Auf einer Podiumsdiskussion des Humanistischen Salons Nürnberg über ethische Konflikte des beginnenden und sterbenden Lebens kritisierten der Ethiker Dieter Birnbacher und der Neurologe Frank Erbguth den neuen Sterbehilfe-Paragraphen 217 scharf.
Am 16.12.2016 war es so weit: Der Luther-Truck erreichte Tübingen. Luther-Truck, das ist eine Wanderausstellung der Evangelischen Kirche, der so genannte europäische Stationenweg anlässlich des Reformationsjubiläums 2017.
Wer neu in der säkularen Szene ist, könnte auf die Idee kommen, weltliche Humanisten müssten sich weitgehend einig sein in ihrer Bewertung christlicher Moral. Doch das ist natürlich mitnichten der Fall. Wie weit die Sichtweisen auseinandergehen können, bewies am letzten Wochenende eine Debatte zwischen Andreas Edmüller und Gerhard Engel mit dem Titel "Christliche Werte? Streit um ein schwieriges Erbe"
Am internationalen Tag der Menschenrechte, dem 10. Dezember, lud das Säkulare Forum Hamburg e.V. unter dem Titel "Tag der Menschenrechte: Tag zum Feiern oder Trauern" erstmals zu einer Diskussionsveranstaltung. Der Rechtsanwalt Dr. Thomas Heinrichs, Gutachter der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und Hans-Peter Strenge, Synodenpräsident a.D. der Nordelbischen Kirche beleuchteten die Vor- und Nachteile des deutschen Religions- und Weltanschauungsrechts und stellten sich den Fragen des Publikums.
Über den Wirkmechanismus und die Geschichte des Gotteslästerungsparagraphen referierte Gunnar Schedel im Frankfurter "Club Voltaire". Mit zahlreichen Beispielen und Bildern untermauert, konzentrierte sich der Geschäftsführer des Alibri Verlags und Autor von MIZ und hpd auf die Situation in Deutschland, gab aber auch Hinweise zur Situation im Ausland, insbesondere ähnliche Regelungen in Österreich bzw. abweichende in der Schweiz und der ehemaligen DDR. Die Diskussion wurde von einem gläubigen Muslim zu langer Klage über den seiner Meinung nach mangelnden Respekt "des Westens" gegenüber "dem Islam" mißbraucht.
Der Philosoph Franz Josef Wetz war zu Gast beim Düsseldorfer Aufklärungsdienst. In einem Vortrag widmete er sich der Selbstachtung und ihrer Bedeutung für den Menschen.
BERLIN. (hpd) Am vergangenen Freitag lud die Richard Dawkins Foundation für Vernunft und Wissenschaft (RDF) ins beschauliche Bremen zu einem Vortrag von Bernd Kammermeier über Martin Luthers Skandalbuch: "Von den Juden und ihren Lügen" aus dem Jahr 1543. Zum ersten Mal seit 1937 liegt es wieder als vollständige Ausgabe vor, darüber hinaus erstmals in einer Übertragung ins moderne Hochdeutsch.
BERLIN. (hpd) Das jährliche Treffen war so gut besucht wie niemals zuvor. Es fand wie 2015 im Amano-Rooftop-Conferenz-Center, Rosenthaler Straße statt. Die Raumgröße war im Gegensatz zum Vorjahr verdoppelt worden. Männer waren leicht in der Überzahl, das Durchschnittsalter eher jung, geschätzte 30 Jahre. Das ist erst einmal der sofort sichtbare Teil des Bundesparteitages der Partei der Humanisten im Jahr 2016.
BERLIN. (hpd) Am vergangenen Wochenende traf sich die Partei der Humanisten (PdH) zu ihrem Bundesparteitag. Der Samstagabend klang mit einem Vortrag von Michael Schmidt-Salomon über die Grenzen der Toleranzen aus. In einer vom hpd-Herausgeber Volker Panzer moderierten Podiumsdiskussion sprachen unter anderem auch Carsten Frerk, Felix Bölter (PdH) und David Helmus (PdH) über Demokratie, Konfessionsfreiheit und die Ziele der jungen Partei.
BERLIN. (hpd) Kaum 100 Tage im Amt bringt die neu gewählte PiS-Regierung in Polen wöchentlich Tausende auf die Straße, die gegen die Regierung protestieren. Über die politische Situation im östlichen Nachbarland sprach hpd-Korrespondent Andrzej Wendrychowicz am Mittwoch in Berlin.
FRANKFURT/M. (hpd) Vier prominente Referenten sprachen auf der Jahrestagung von Business Crime Control e.V. am Samstag, dem 16. April in Frankfurt: Prof. Dr. Hans See, Gründer und Ehrenvorsitzender von BCC, zog nach 25 Jahren Vereinstätigkeit Bilanz. Frank Wehrheim, früherer hessischer Steuerfahnder, sprach über Steuerkriminalität und neoliberale Mentalität. Axel Köhler-Schnura von der CBG - Coordination gegen Bayer-Gefahren, vertrat die These, dass Kapital bei genügender Profitaussicht Verbrechen nicht abgeneigt ist, und beleuchtete das konkrete Gebaren des Bayer-Konzerns. Dr. Wolfgang Hetzer ging der Frage nach, ob die Deutsche Bank angesichts all ihrer Verwicklungen in justitiable Affären als kriminelle Vereinigung gelten könnte.